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| 01:03 Uhr

Im Entstehen: 13,8 Kilometer Freizeit statt Kohlebahntrasse

Tröbitz.. Die ehemalige Koh lebahntrasse, die von der Brikettfabrik „Louise“ in Domsdorf bis ins einstige Abbaugebiet Lauchhammer führt, wird teilweise zum Fahrradweg. Voraussichtlich schon am 1.

August sollen die ersten Bauarbeiten in Tröbitz beginnen, informierte Katrin Merten vom Kreisentwicklungsamt Elbe-Elster.
Geplant ist, bis zum 31. Oktober ein Abschnitt von 13,8 Kilometer von Tröbitz bis nach Grünewalde in einen asphaltierten, zwei Meter breiten Fahrradweg umzuwandeln. Die Schienen sind bereits abgebaut, nur das Schotterbett ist geblieben. Das 500 000 Euro teure Projekt erhält nach Angaben von Katrin Merten 300 000 Euro Fördergelder aus dem Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung.

Zuerst die Grundsanierung
Das Landesamt für Verbraucherschutz, Landwirtschaft und Flurneuordnung (LVLF) in Luckau zahlt die Fördermittel aus. 150 000 Euro steuert der Kreis bei, 50 000 Euro stellt die Lausitzer und Mitteldeutsche Bergbau-Verwaltungsgesellschaft zur Verfügung (LMBV). Diese übernimmt zunächst gemäß Abschlussbetriebsplan die Grundsanierung auf der Strecke. So müssen im Altbergbaugebiet Tröbitz auf einer Länge von 2,4 Kilometer Geo-Gitter eingesetzt werden, um Bergbau-Hohlräume abzusichern. Der Kreis ergänzt die Bitumen-Schicht.

Touristische Verbindung
Damit gebe es eine touristische Verbindung von Bergbau-Sehenswürdigkeiten wie Brikettfabrik „Louise“ - ein Fahrradweg Domsdorf-Tröbitz besteht bereits - oder des Aussichtsturms am Restloch 124, erklärte Katrin Merten. Auch an die Ilse-Tour im OSL-Kreis sowie an die 360 Kilometer lange Fürst-Pückler-Tour wäre die neue Strecke angeschlossen. Gestern trafen sich alle Beteiligten in Tröbitz zur Bauberatung. (fm)