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Hundert Rosen in Doberlug-Kirchhain überreicht

Martina Mieritz, in Elbe-Elster bislang unbekannte Landtagskandidatin der SPD, gratulierte am Samstag Frauen in Doberlug-Kirchhain, hier in einem Friseursalon, zum Ehrentag.
Martina Mieritz, in Elbe-Elster bislang unbekannte Landtagskandidatin der SPD, gratulierte am Samstag Frauen in Doberlug-Kirchhain, hier in einem Friseursalon, zum Ehrentag. FOTO: Lindner
Doberlug-Kirchhain. Grüße zum Frauentag überbrachte die im Wahlkreis 37 zur Wahl im September antretende Landtagskandidatin der SPD, Martina Mieritz (48) aus Zeuthen. Die bislang in Elbe-Elster unbekannte Sozialdemokratin verteilte gemeinsam mit Elke Bloeß von der SPD Doberlug- Kirchhain in der Gerberstadt 100 Rosen an die auch samstags werktätigen Frauen. red/gb

In den Gesprächen räumten viele der Frauen ein, dass die Vereinbarkeit von Familie und Beruf gerade für junge Mütter nicht immer einfach und nur bei sehr guter Organisation zu stemmen sei, besonders dann, wenn die Arbeit am Wochenende rufe, heißt es in einer Pressemitteilung. Genau da setze die Landtagskandidatin eine ihrer Prioritäten: "Familie und Beruf müssen hierzulande noch besser vereinbar sein. Und trotzdem oder gerade deshalb - Hut ab für die Frauen, die am Wochenende noch arbeiten müssen", so Mieritz, die selbst Mutter einer Tochter ist. Nach dem Verteilen von Rosen besuchte Martina Mieritz zusammen mit Elke Bloeß, Kandidatin für die Wahl zur Stadtverordnetenversammlung im Mai, ein Frauenkaffee in der städtischen Bibliothek.

Martina Mieritz tritt zum ersten Mal als Landtagskandidatin in Elbe-Elster an. Seit 15 Jahren lebt sie in Brandenburg. Als Gymnasiallehrerin liegt ihr politischer Schwerpunkt im Bildungsbereich. Mieritz tritt in ihrem Wahlkreis unter anderen gegen Anja Heinrich (CDU) und Joachim Pfützner (Linke) an.

Am 3. Juni lotst sie Bildungsministerin Martina Münch in die Hohenleipischer Grundschule. Zudem werde Mieritz, die auch Mitglied der Arbeiterwohlfahrt ist, eine Woche zuvor am 28. Mai in der Fontana-Klinik in Bad Liebenwerda eine von der Friedrich-Ebert-Stiftung organisierte Infoveranstaltung zur Demenz-Erkrankung moderieren, heißt es in einer Pressemitteilung.