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Hohenleipischer rücken an Sassenburg heran

Zu Besuch im Westen: Der Hohenleipisch-Dreskaer Bürgermeister Lutz Schumann (r.) lernt die Gemeinde Sassenburg mit ihren sechs Ortsteilen von seinem Amtskollegen Volker Arms kennen.
Zu Besuch im Westen: Der Hohenleipisch-Dreskaer Bürgermeister Lutz Schumann (r.) lernt die Gemeinde Sassenburg mit ihren sechs Ortsteilen von seinem Amtskollegen Volker Arms kennen. FOTO: privat
Sassenburg/Hohenleipisch. Da geht noch mehr! Die seit 27 Jahren bestehenden partnerschaftlichen Kontakte zwischen Hohenleipisch und der Gemeinde Sassendorf im Speckgürtel von Wolfsburg haben ein Auf und Ab erlebt. Bürgermeister Lutz Schumann aus Elbe-Elster möchte wieder näher heranrücken an die mehrere Hundert Kilometer entfernte Gemeinde Sassenburg. Manfred Feller

Mit ihren sechs Ortsteilen ist sie deutlich größer ist als sein Heimatort. Beim Amtskollegen Volker Arms läuft er dabei nach eigener Aussage in dessen offene Arme. Dieser Tage war Lutz Schumann dort zu einem Arbeitsbesuch.

In einer Runde mit dem Gemeindeoberhaupt und einigen Ratsmitgliedern wurde besprochen, wie es weitergeht. "Ende Mai des kommenden Jahres wird uns eine Delegation aus Sassenburg besuchen", verrät Lutz Schumann. Kommunalpolitiker und Vereinsvertreter werden anreisen. Sie haben bereits angekündigt, dass sie die Lausitz näher kennenlernen wollen und hätten bereits Tourenwünsche geäußert. Denn einige der Verantwortlichen seien neu in ihrem Amt und können mit dem Elbe-Elster-Landkreis nicht sehr viel anfangen.

Ausbaufähig seien bestehende oder ruhende Kontakte zwischen den einzelnen Gruppen. Lutz Schumann fallen spontan die Feuerwehr, die Sportler, der Obst- und Gartenbauverein und das Deutsche Rote Kreuz ein. "Hier und da ist mir bereits Interesse signalisiert worden", sagt der Bürgermeister.

Auch wenn Hohenleipisch mit Dreska eine pulsierende Gemeinde mit sehr guter Infrastruktur, Wirtschaft und Vereinsleben ist, so ist Sassenburg doch ein paar Nummern größer. Diese Gemeinde erlebe auch dank der Autostadt eine regelrechte Hausbauwelle. Das Bauland werde knapp. Straßen-, Wege- und Leitungsbau kämen gar nicht hinterher. In Krippen, Kindergärten und Schulen wachse die Kinderzahl. Die Kommunen müssen dauerhaft ordentlich investieren. Doch davon sollen sich alsbald auch interessierte Hohenleipischer selbst überzeugen können.