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| 18:39 Uhr

Elsterwerda
Hochkarätiges Wirtschaftsforum bei der Feuerwehr

Elsterwerda. Zu einem Wirtschaftsforum haben sich kürzlich 20 Teilnehmer aus der Unternehmerschaft der Stadt Elsterwerda im Feuerwehrgerätehaus zusammen gefunden. Die Themen drehten sich in diesem Jahr rund um die Feuerwehr und den Brandschutz. Dafür konnten hochkarätige Dozenten gewonnen werden.

Kreisbrandmeister Steffen Ludewig beispielsweise erläuterte den Aufbau und die Organisation der überörtlich wirkenden Kräfte und Mittel am Beispiel der Gefahrstoff­einheit des Landkreises Elbe-Elster. Diese setzt sich aus Einsatzkräften und Fahrzeugen unterschiedlichster Feuerwehren des Landkreises zusammen. So rücken beim Einsatzstichwort „Gefahrgut“ die Kräfte aus Finsterwalde, Schönborn, Bad Liebenwerda, Rückersdorf, Herzberg und Elsterwerda zeitgleich aus. Unterschiedlichste Fahrzeuge, vom Einsatzleitwagen über ein Abc-Erkundungsfahrzeug, mehrere Löschfahrzeuge, ein Dekontaminierungsfahrzeug bis zum Gerätewagen-Gefahrgut, der in Elsterwerda stationiert ist, sichern diese Einsatzfälle ab. Ludewig wies auch auf den dringenden Handlungsbedarf der Landespolitik zur künftigen Sicherung des Brandschutzes im Land Brandenburg hin.

Ein weiterer Vortragender in der Runde war Marcel Kupillas, Mitarbeiter in der Brandschutzdienststelle des Landkreises Elbe-Elster. Er informierte über das wichtige Thema betrieblicher und baulicher Brandschutz. Anschaulich erläuterte er das Thema Brandverhütungsschau, gab Hinweise auf typische Mängel und wie diese ohne großen Aufwand verhindert werden können. Auch zeigte er deutlich die Pflichten der Unternehmen im Brandschutzbereich auf. Kupillas wies besonders auf die Möglichkeit der Zusammenarbeit mit der Brandschutzdienststelle im Landkreis, mit der örtlichen Feuerwehr und den Sicherheitsbeauftragten der Unternehmen hin, um mögliche Übungen vorzubereiten oder interne Lösungen zu finden.

Abschließend bedankte sich Elsterwerdas Bürgermeisterin Anja Heinrich ausdrücklich bei allen Kameradinnen und Kameraden für ihren selbstlosen Einsatz und den Arbeitgebern für die Bereitschaft, Angehörige der Wehr vor Ort zu beschäftigen und diese im Einsatzfall auch problemlos dafür freizustellen.

(pm/blu)