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Hirtenhund fügt toter Frau Bisswunden zu

Zobersdorf. Der Vorfall hat sich bereits am Mittwoch der vergangenen Woche im Bad Liebenwerdaer Ortsteil Zobersdorf (Elbe-Elster) ereignet. Ein Anatolischer Hirtenhund hat dort einer 73 Jahre alten Frau schwere Bisswunden, unter anderem am Hals und Kopf, zugefügt. Frank Claus

Wie die Polizei auf Nachfrage erklärt, habe sie am Tattag nicht informiert, da zum Auffindezeitpunkt noch zu viele Fragen offen gewesen wären.

Inzwischen könne ausgeschlossen werden, dass die Frau durch die Hundebisse zu Tode kam. "Die Obduktion hat zweifelsfrei Herzversagen als Todesursache ergeben", so Polizeisprecher Ralph Meier.

Die Frau sei auf dem Grundstück von Angehörigen gefunden worden. Medizinische Hilfe, ein Rettungshubschrauber ist gelandet, kam zu spät. Zur Betreuung der Angehörigen kam eine Notfallseelsorgerin zum Einsatz.

Die Polizei geht davon aus, dass der Hund seinem natürlichen Helferinstinkt folgen und der Frau aufhelfen wollte. Auf dem Grundstück leben mehrere Tiere.