Werke von Schumann, Pepusch, Bach und Mozart werden im Bürgerhaus erklingen. Bereichert wird der Abend durch Rezitationen zum Thema „Mensch“ .
Durch vielfältige Aktionen unterstützen die Schüler und Lehrer des Echtermeyer-Gymnasiums seit Jahren das Sozialprojekt im peruanischen Bergurwald. Dort finden Sozialwaisen ein Zuhause sowie eine schulische und berufliche Ausbildung. Zurzeit nehmen daran 50 Jungen im Alter von 13 bis 19 Jahren teil.
Während die Jugendlichen am Vormittag die Schule besuchen, lernen sie am Nachmittag einen Beruf - zum Beispiel Bäcker, Schlosser, Tischler, Gärtner, Landwirt oder Bienenzüchter. Das Projekt hat Erfolg - zahlreiche Rückmeldungen bestätigten, dass die jungen Leute gut ausgebildet ihre Zukunft selbstständig meistern. Ziel ist es, die Eigenversorgung zu verbessern - bis hin zu einer von Sponsoren unabhängigen Selbsternährung.
Durch Berichte der ehemaligen Gymnasiallehrerin Gisela Schmidt, die im vergangenen Jahr mit zwei Schülerinnen des Echtermeyer-Gymnasiums vier Wochen im Gebiet lebte und arbeitete, entstand die Idee, den Bau einer Forellenzuchtanlage mitzufinanzieren. Fisch im Speiseplan soll die einseitige Ernährung der peruanischen Jugendlichen ausgewogener machen. Das Projekt hilft mit, die unvorstellbare Armut auf dem Lande zu mildern. (red/cd)