Insgesamt 25 Einsatzkräfte aus dem Landkreis Elbe-Elster haben sich am Sonntag als erste Ablösemannschaft vom Sammelpunkt Feuerwehr Elsterwerda aus in das Katastrophengebiet an der Ahr in Rheinland-Pfalz auf den Weg gemacht.
Die Kameradinnen und Kameraden kommen nach Angaben von Kreisbrandmeister Steffen Ludewig von den freiwilligen Feuerwehren aus Bad Liebenwerda, Elsterwerda, Lindena, Eichholz, Tröbitz, Rückersdorf, Schönborn, Neuburxdorf, Borken, Doberlug-Kirchhain, Schmerkendorf, und Falkenberg sowie von der Sondereinsatzeinheit Sanität aus Doberlug-Kirchhain.

Weiteres Material für Helfer in Rheinland-Pfalz

In den von der Leitstelle Lausitz zur Verfügung gestellten Bus wurden nicht nur notwendige Schlafsäcke gepackt, sondern auch Werkzeug und kleine Aggregate, die vor Ort fehlen. Derartige Sammeltransporte von Mensch und Technik sind laut Steffen Ludewig effektiver als Einzellösungen von Feuerwehren.

Elbe-Elster

Brandenburger kennen ihre Arbeit im Ahrtal

Dass die Brandenburger über einen längeren Zeitraum in dem Flutgebiet helfen, werde als sehr förderlich angesehen. Es entfallen zeitaufwändigere Übergaben und Einweisungen.
Die Arbeiten können nahtlos fortgeführt werden. Schwerpunkte sind das Abpumpen von Ölbehältern in Wohnhäusern und die Unterstützung beim Bau von Behelfsbrücken. Am Mittwoch werden neue Kräfte in das Einsatzgebiet entsandt.