ANZEIGE
ANZEIGE
ANZEIGE
| 10:44 Uhr

Kleine Galerie
Highlight der Ausstellungsreihe 2018

Künstler Klaus Dittrich beim Galeriegespräch in der vollbesetzten Kleinen Galerie Elsterwerda.
Künstler Klaus Dittrich beim Galeriegespräch in der vollbesetzten Kleinen Galerie Elsterwerda. FOTO: Frank Claus / LR
Elsterwerda. Landschaften, Akte, Pflanzen: Die beeindruckenden Werke von Klaus Dittrich in der Kleinen Galerie Hans Nadler in Elsterwerda sind noch bis zum 3. Juni zu sehen. Von Stephan Creuzburg

Die gegenwärtig in der Galerie gezeigte Ausstellung mit Werken Klaus Dittrichs aus Berlin wird wohl mit ein Höhepunkt der Ausstellungsreihe 2018 in der Kleinen Galerie Hans Nadler in Elsterwerda werden.

Der Ausstellungsraum konnte beim Galeriegespräch mit dem Künstler am vergangenen Freitag die Gäste kaum fassen, die gekommen waren. Auch  ehemalige Mitschüler der Oberschule Elsterwerda waren dabei. Und sie wurden nicht enttäuscht. Kein Geringerer als Prof. Dr. Klaus Hammer führte mit einer Laudatio ein und machte deutlich, dass  Freude an der Kunst, am Experimentieren mit unterschiedlichsten Materialien und gepaart mit höchster Qualität ganz großartige Ergebnisse gebracht haben.

Klaus Dittrich hatte Künstlertum im Blut, wollte Maler werden, aber seine Mutter verlangte, dass er einen „ordentlichen“ Beruf ergreifen sollte. Er hat es nicht bereut, studierte erfolgreich Physik und nach seiner Tätigkeit in Babelsberg ergriff die Kunst ihn voll, nachdem er immer „nebenbei“ künstlerisch tätig war. Lithografie und Keramik sind dabei vor allem seine Medien geworden.

Die Gäste lauschten mit großem Interesse, was der Künstler dazu zu sagen hatte. Trotz der geringen Größe der Galerie ist es gelungen, eine ganz breite Palette seines Schaffens zu zeigen, die die Freude am Arbeiten sichtbar werden lässt. Mit unterschiedlichen Tonen, variierten Brenntechniken und dann dekorativen Ornamenten hat die Freude ein Gesicht bekommen.

Und die komplizierte Technik der Lithografie –  hat da die Physik ein wenig Pate gestanden? – hat Klaus Dittrich zum Untertanen gemacht. Herausgekommen sind Arbeiten, vor denen man staunend steht. Ob Landschaften, Akte, Pflanzen, überall ist Dittrich Meister.

Bis zum 3. Juni haben Interessierte noch die Möglichkeit, sich die Ausstellung von Montag bis Freitag 9 bis 17 Uhr und an Sonn- und Feiertagen von 14 bis 17 Uhr anzusehen.