Davon wiederum sollen 3000 Euro ausschließlich Kinder- und Jugendprojekten zugute kommen, informiert Bürgermeister Markus Terne. Abgeguckt hat sich die Gemeinde diesen Gedanken unter anderem von Senftenberg, wo die Einwohner der Stadt und aus den ländlichen Ortsteilen schon seit Jahren mit ihren Vorschlägen über ein bestimmtes Budget verfügen können. Eine Jury oder ein Abgeordnetengremium entscheidet aus der Vielzahl der Ideen, welche verwirklicht werden.

Genauso soll es auch in Röderland laufen. Bis zum 31. August können Jung und Alt aus allen Ortsteilen vorschlagen, wie sie ihr Dorf attraktiver machen und wie sie dabei selbst mit anpacken wollen. „Uns geht es beim Ideenhaushalt nicht darum, Gehwege zu reparieren. Die Vorschläge sollten vielmehr in die Richtung öffentlicher Grillplatz, Sitzgelegenheiten, Spielgeräte, Basketballanlage gehen“, nennt der Bürgermeister nur ein paar Stichworte. Was später umgesetzt wird, soll von möglichst vielen Menschen genutzt werden können und deshalb unbedingt im öffentlichen Raum platziert werden.