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| 11:59 Uhr

Heizung soll restaurierte Gemälde schützen

Martinskirchen. In diesem Jahr ist der Marmorsaal im Schloss Martinskirchen um zwei Schönheiten reicher geworden. Nachdem 2004 die Restaurierung des Deckengemäldes, das die Göttin Diana mit ihrem Gefolge zeigt, ihren Abschluss fand, widmeten sich in den zurückliegenden Monaten die Restauratoren Evelin Waldmann, ihr Kollege Ralph Schirrwagen und Thoralf Herrschel aus Berlin im Auftrag der Brandenburgischen Schlösser GmbH den Wandbildern. Zwölf existieren im Marmorsaal – zwei farbige über den früheren Kaminen und zehn so genannte Grisaille-Malereien in grau-grünen, mit Weiß abgemischten Tönen. Eines der beiden farbigen Wandbilder, das ebenfalls Diana darstellt, und eine der Grisaille-Malereien sind nun auch restauriert. pos

Zurzeit ruhen diese Arbeiten. Lediglich die Rüstung steht noch. In der Mitte wurde ein Teil entfernt, um den Blick auf das herrliche Deckengemälde frei zu machen. Das Gerüst werde erst dann ganz abgebaut, wenn die Restaurierung im nächsten Jahr nicht fortgesetzt werden kann, sagte Dr. Wolfgang Illert, Geschäftsführer der Brandenburgischen Schlösser GmbH. Dies entscheidet sich Ende des Monats. Dann finde die Aufsichtsratssitzung statt, so Dr. Illert. Dennoch sei man momentan nicht untätig in Martinskirchen. Um die restaurierten Gemälde im Marmorsaal vor Frost zu schützen, werde dort derzeit eine neue Heizung eingebaut. Diese befindet sich unterhalb der Türnischen. Als Schutz wird ein Bronzegitter darüber gesetzt.