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| 12:31 Uhr

Heimsieg! Elsterwerda atmet auf

Brandenburgliga. Das wichtige Kellerduell gegen den Tabellennachbarn aus Eisenhüttenstadt startete Elsterwerda selbstbewusst. Silke Fastert eröffnete den Torreigen. Sie war vor allem in der ersten Halbzeit ein ständiger Unruheherd für die Stahl-Abwehr. Rudi Scheibe

Nach der 4:2-Führung durch Pia Hauptvogel dominierte das ESV-Team. Es gelangen gute Spielzüge aber oft fehlten Präzision und Schärfe in den Würfen. Dennoch hatten die Einheimischen bis zur 25. Minute einen verdienten 10:3 Vorsprung erkämpft, der bei besserer Chancenverwertung deutlich höher hätte ausfallen müssen. Den Gästen gelangen bis zur Halbzeit lediglich noch zwei Torerfolge. Zwar agierte im Gästeteam die bisher erfolgreichste Torschützin der Liga, aber ihre abgegeben Würfe verfehlten oft das Tor oder wurden von der guten Jaqueline Schnurpfeil im ESV 94-Tor pariert. Bis zum 13:7 durch Anita Kluge in der in der 45. Minute lief alles in Richtung des ersten Heimsieges für die Elsterstädter. Danach verflachte das Spiel immer mehr, und als die Gäste auf 10:13 verkürzen konnten, drohte die Angelegenheit noch zu kippen. Da kam das 14:10 durch Adina Krampe gerade rrecht, um den Gegner auf Distanz zu halten. Nicht gutklassig, aber spannend waren dann die letzten zehn Minuten, in denen auf beiden Seiten bei der Chancenverwertung gesündigt wurde. Bis auf 12:15 konnten die Gäste noch einmal verkürzen, aber Sandra Doms und Katja Richter stellten mit beherzten Aktionen den Endstand her. Beim ESV stimmte die Abwehrarbeit wieder, sie war auch der Garant für den verdienten Heimsieg. Die Partie hatte kein Brandenburgliga-Niveau, die Punkte werden dem Siegerteam für die nächsten Partien aber hoffentlich Selbstvertrauen geben. ESV 94: J. Schnurpfeil, A. Huschka; S. Fastert (3), V. Klaus, L. Kekulè (1), A. Lipsky (3), A. Schneider, A. Kluge (1), A. Krampe (2), S. Doms (4), K. Richter (2), P. Hauptvogel (1), A. Lang, S. Stephan.