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Heimatkunde in der Region Bad Liebenwerda
Der neue Heimatkalender ist da

Den 63. Heimatkalender zeigen Heimatverein-Vorstand Lutz Bommel (47), Bundesfreiwilligendienstleistende Annabell Schultze (19) und der Vorsitzende der Arbeitsgemeinschaft für Heimatkundel Guntram Götzelt (74).
Den 63. Heimatkalender zeigen Heimatverein-Vorstand Lutz Bommel (47), Bundesfreiwilligendienstleistende Annabell Schultze (19) und der Vorsitzende der Arbeitsgemeinschaft für Heimatkundel Guntram Götzelt (74). FOTO: vrs1 / Veit Rösler
bad Liebenwerda. Am Donnerstag erstmals öffentliche Präsentation im Gasthaus in Möglenz.

Ab sofort ist im Bad Liebenwerdaer Museum, der Touristinfo sowie in den schrittweise belieferten üblichen Verkaufsstellen der Region der neue Heimatkalender des Jahrganges Nr. 63 für 2018 zu haben. Am Donnerstag, 14. Dezember, wird er um 19 Uhr im Gasthaus Schirrmeister in Möglenz erstmals öffentlich präsentiert.

Der von Ralf Uschner redaktionell bearbeitete und zusammengestellte sowie von der Arbeitsgemeinschaft für Heimatkunde e.V. herausgegebene Kalender wurde in einer Auflage von 1500 Exemplaren in Neuburxdorf bei Quack-Druck produziert. Der Kalender beschreibt unsere Heimat gestern, heute und morgen. Neben regionalen Persönlichkeiten widmet sich der Kalender Kunst und Kultur, Natur und Landschaft sowie Wirtschaft und Technik. Wie der von Jens Thiere aus Maasdorf gestaltete Cover-Einband zeigt, sind diesmal Burgen Schwerpunkt des 356 Seiten starken Werkes. So beschreibt Gerd Günther (50) von der Unteren Denkmalschutzbehörde des Landkreises die Lokalisierung der Burg Wahrenbrück und die sogenannte Harigfeste bei Zeischa. Weitere Themen erinnern zum Beispiel an die Nachkriegszeit und an den historischen und aktuellen Weinanbau in unserer Region. Unter den Autoren mit über 90 Jahren mit dabei ist Heimatkalender-Urgestein Werner Galle aus Elsterwerda. Verteilt wird der Heimatkalender in den Grenzen des Altkreises Bad Liebenwerda von 1952, insbesondere in Buchhandlungen und Schreibwarenläden in Bad Liebenwerda, Elsterwerda, Falkenberg, Plessa, Hohenleipisch, Mühlberg, Großthiemig und Hirschfeld. Dies ist auch der Wirkungsbereich der am Kreismuseum tätigen Arbeitsgemeinschaft für Heimatkunde. Autoren und Fotografen arbeiten ehrenamtlich. Den Heimatkalender gibt es seit 1911. Bis 1942 erschien er durchgängig. Weitere zehn Jahre folgten von 1955 bis 1965/66. Im Jahr 1970 kam dann noch einmal eine Ausgabe, für einen längeren Zeitraum die letzte. Mit einigen Kunstgriffen hat man die seit 1993 durchgehende Serie ohne Unterbrechung in der dritten Serie erhalten können.