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| 01:09 Uhr

HC mit starkem Sven Lindner im Tor

Nach dem erneuten Sieg im Aufsteigerduell ist der Januar 2005 eindeutig der erfolgreichste Monat der laufenden Saison. Aber nicht nur die fünf Punkte sind erfreulich, auch die Art und Weise, wie der HC seine Heimspiele bestreitet, gibt Anlass zur Hoffnung auf den Klassenerhalt. Von Jürgen Schubert

Handball/Brandenburgliga. Dabei begann das Match recht schlecht für die Hausherren. Es dauerte knapp sieben Minuten, ehe H. Klopp den 0:2-Rückstand verkürzen konnte. Zunehmend stellte sich der HC-Angriff besser auf die Gäste ein. Der Ball lief schneller durch die eigenen Reihen, sodass sich Lücken auftaten. Besonders D. Seliger und St. Buchner erkannten diese und nutzten sie zu eigenen Treffern aus.
Mitte der ersten Hälfte übernahm der HC endgültig das Spiel. Über das 7:5 (16.) und 11:6 (24.) schraubten die Hausherren das Ergebnis kurz vor der Pause auf 13:7 herauf.
Die vorbildliche Deckungsarbeit und ein überragender Sven Lindner im Gehäuse des HC waren die Grundlagen für diese sichere Führung. Den Schlusspunkt in der ersten Hälfte setzte R. Boese. Mit seinen zwei Treffern in der Schlussminute schickte er die Gäste mit einem nicht erwarteten 15:8 in die Kabine.
Das war zwar ein beruhigender Vorsprung, jedoch war das Spiel noch nicht gelaufen. Die mahnenden Worte noch im Ohr, setzten die Kurstädter dort an, wo sie aufgehört hatten. Nach drei Treffern in Folge wuchs der Vorsprung gar auf zehn Tore an (18:8). Ahrensdorf versuchte nun mit einer offensiven Deckungsvariante den Schwung aus den Aktionen der Gastgeber zu nehmen. Dies gelang auch zwischenzeitlich, ohne jedoch den Vorsprung nennenswert verkürzen zu können.
Nach 40 Minuten führte der HC durch den Treffer von M. Jahre weiterhin sicher mit 21:12. Auch die doppelte Unterzahl um die 43. Spielminute wurde recht ordentlich überstanden, wenn doch die Gäste auch bis auf 22:16 verkürzen konnten. Die folgenden Minuten gehörten wieder eindeutig dem HC. Torwart S. Lindner zog den langsam resignierenden Gästen den letzten Nerv und startete sofort die Tempogegenstöße. M. Pulz, nun in seinem Element, nutzte dies zu mehreren leichten Toren aus.
Bis auf 29:20 enteilten die Hausherren, ehe im sicheren Gefühl des Sieges in den letzten vier Minuten der Vorsprung völlig verschenkt wurde. Dies war nicht schön, wichtig jedoch sind nur die beiden Punkte, die völlig verdient errungen wurden.

Tore: D. Seliger (11), R. Boese (6), M. Pulz (5), St. Buchner (3), M. Jahre (2), H. Klopp (1), St. Noch (1).