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Gute Noten für zwei Kitas und einen Hort

Eva Schmidpeter beglückwünscht die Einrichtungsleiterinnen Sabine Lemm (Kita Thalberg), Angelika Tischer (Kita Zeischa) und Alexandra Winter (Hort "Sonnenkäfer") zu den guten Ergebnissen. Auch Bürgermeister Thomas Richter gratulierte (v.l.).
Eva Schmidpeter beglückwünscht die Einrichtungsleiterinnen Sabine Lemm (Kita Thalberg), Angelika Tischer (Kita Zeischa) und Alexandra Winter (Hort "Sonnenkäfer") zu den guten Ergebnissen. Auch Bürgermeister Thomas Richter gratulierte (v.l.). FOTO: Stadtverwaltung/Bär
Bad Liebenwerda. Kinder, Eltern und Erzieherinnen sind sehr zufrieden. Eine externe Bewertung brachte ebenfalls positive Resultate. Mit einem ausgesprochen guten Ergebnis sind drei Kindereinrichtungen in kommunaler Trägerschaft Bad Liebenwerdas im Rahmen des "Kommunalen Netzwerks für Qualitätsmanagement in der Kindertagesbetreuung" zertifiziert worden. red/pos

Eva Schmidpeter vom Institut für angewandte Familien-, Kindheits- und Jugendforschung der Universität Potsdam hat jetzt die Auswertung des von 2013 bis 2016 laufenden Qualitätsfeststellungs- und -förderungsprozesses vorgestellt und die Zertifikate an die Leiterinnen und Mitarbeiterinnen der Kneipp-Kita "Pfiffikus" Zeischa, der Kita "Am Fliegerberg" Thalberg und des Hortes "Sonnenkäfer" überreicht.

Die Teilnahme beinhaltete eine Analyse der Qualität der Betreuung auf Basis wissenschaftlicher Methoden. Dazu gehörten unter anderem Befragungen der Kinder, Eltern und Mitarbeiter. Weiterhin wurden Selbsteinschätzungen abgefragt und externe Beobachtungen durchgeführt. Im Ergebnis zeigte sich eine hohe Zufriedenheit sowohl der Erzieherinnen mit ihrer Arbeitssituation, als auch der Eltern und Kinder mit der Betreuung. So gaben 60 Prozent der Eltern an, sie seien "sehr zufrieden" mit der Betreuung, und 37 Prozent "eher zufrieden". Im Brandenburg-Vergleich übersteigen die Zufriedenheitswerte bei fast allen detailliert abgefragten Kriterien den Durchschnitt. Selbiges gilt auch für Bewertung, die die externe Beobachtung von 18 Erzieherinnen ergab. Beobachtet wurde unter anderem, wie sie auf die Bedürfnisse der Kinder eingehen, wie sie bei Konflikten reagieren, wie sie mit Kummer ihrer Schützlinge umgehen, wie diese morgens empfangen und nachmittags verabschiedet werden.

Positiv hervorgehoben werden im Abschlussbericht darüber hinaus die Konzeptionen, die Öffnungszeiten und die Bedarfsorientierungen der drei Einrichtungen sowie die Gruppen-Raum-Strukturen.

Inwiefern die drei Einrichtungen ihre Teilnahme am kommunalen Netzwerk fortsetzen und somit an der weiteren Verfeinerung ihrer Qualitätsmerkmale arbeiten wollen, wird derzeit noch diskutiert. Die Stadt Bad Liebenwerda stehe einer Fortsetzung aufgeschlossen gegenüber, heißt es aus dem Rathaus.