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| 11:49 Uhr

Wache wird rund um die Uhr besetzt sein
Grundstein für Rettungswache gelegt

Der Werkleiter des Eigenbetriebs Rettungsdienst, Sebastian Weiss mit seinen Mitarbeitern Silvio Günther und Burghard Schreiber, Landrat Christian Heinrich-Jaschinski sowie Bad Liebenwerdas Bürgermeister Thomas Richter und Joachim Pfützner vom Werksausschuss Eigenbetrieb Rettungsdienst.
Der Werkleiter des Eigenbetriebs Rettungsdienst, Sebastian Weiss mit seinen Mitarbeitern Silvio Günther und Burghard Schreiber, Landrat Christian Heinrich-Jaschinski sowie Bad Liebenwerdas Bürgermeister Thomas Richter und Joachim Pfützner vom Werksausschuss Eigenbetrieb Rettungsdienst. FOTO: Pressestelle Kreisverwaltung / Holger Fränkel
Bad Liebenwerda. In Bad Liebenwerda: Der Elbe-Elster-Kreis investiert mit 2,2 Millionen Euro weiter in den Rettungsdienst.

Der Bau der neuen Rettungswache an der Berliner Straße 68 in Bad Liebenwerda ist vor wenigen Tagen offiziell eingeleitet worden. Zur feierlichen Grundsteinlegung hatte der Eigenbetrieb Rettungsdienst des Landkreises Elbe-Elster auf die Baustelle eingeladen. Der offizielle Baubeginn war am 10. Juli 2018. Innerhalb eines Jahres entsteht dort ein Neubau, der den organisatorischen Ablauf des Rettungsdienstes optimiert und die Arbeitsbedingungen des Rettungsdienstpersonals nach den Vorgaben des Arbeitsschutzes realisiert. Der Landkreis investiert so weiterhin in zeitgemäße Räumlichkeiten und bedarfsgerechte Technik. Landrat Christian Heinrich-Jaschinski und der Werkleiter des Rettungsdienstes, Sebastian Weiss, versenkten die traditionelle Kartusche mit Tageszeitung, Bauplänen und Münzen. Diese Zeitkapsel wurde dann in einer Wand vermauert. „Und das bereits zum fünften Mal in Folge“, freute sich Landrat Christian Heinrich-Jaschinski.

Nach Finsterwalde, Doberlug-Kirchhain, Uebigau und Herzberg, erhält nun auch Bad Liebenwerda mit dem Neubau eine Rettungswache, die künftig für die Stadt und die Umgebung den Rettungsdienst sicherstellen wird. Nach zweijähriger Planungsphase starten nun die Baumaßnahmen für das 2,2 Millionen Euro teure Projekt. Der derzeitige Standort in der Turmstraße ist längst an seine baulichen und funktionalen Grenzen gestoßen. „Mit den modernen Räumlichkeiten und bedarfsgerechter Technik verbessern sich die Arbeitsbedingungen für den Rettungsdienst am neuen Standort erheblich“, sagte Werkleiter Sebastian Weiss.

Der Standort sei optimal gewählt, um bei der Tendenz steigender Einsatzzahlen die Ausrückzeiten zu gewährleisten. Auch fließen Erfahrungen aus den anderen Rettungswachen-Neubauten ein. Der Gebäudekomplex nimmt einen Krankentransportwagen, zwei Rettungswagen und zwei Reservefahrzeuge auf. Bei der Ortswahl war auch die verkehrsgünstige Lage in der Nähe der B 101 ausschlaggebend, um noch schneller die Notfallorte zu erreichen. Vorgesehen ist eine Bauzeit von zwölf Monaten, also bis einschließlich September 2019. Das neue Gebäude wird nach der Fertigstellung mit fünf Garagenstellplätzen für ein Rettungswagen, ein Krankentransportwagen, ein Mehrzweckfahrzeug sowie nach Bedarf ein Notarzteinsatzwagen und ein Reservewagen ausgestattet sein. Des Weiteren wird eine Garage als Waschgarage hergerichtet. Hinzu kommen diverse Lagerkapazitäten, Aufenthalts- und Ruheraummöglichkeiten, Sanitärräume, eine Desinfektion sowie ein Schulungsraum für interne Aus- und Fortbildungen, Büroräume für den Rettungswachenleiter und für die Funktionsträger.

Die Rettungswache Bad Liebenwerda wird ganzjährig 24 Stunden am Tag besetzt sein. Sieben Rettungsdienstmitarbeiter, davon drei Rettungssanitäter, drei Rettungsassistenten/Notfallsanitäter sowie ein Notfallsanitäter-Azubi werden dort in zwölf Stundenschichten sieben Tage in der Woche in wechselnden Schichten die Fahrzeuge besetzen.

(pm/blu)