Das ist mal ein Projekt mit langem Atem! Da gibt es keine bürokratische Projektsteuerung und nur wenig öffentliche Förderung. Dafür aber ganz viel Akzeptanz in der einheimischen Bevölkerung. Ein Berufsstand hatte sich seinerzeit aufgemacht, der Konkurrenz aus Großmärkten zu trotzen und Qualitätspflanzen aus einheimischen Betrieben anzubieten und vor allem Fachwissen weiterzugeben. Die Kreisgärtnertage sind von produzierenden Gartenbaubetrieben und der Rundschau ins Leben gerufen worden und eine Erfolgsstory geworden.

In diesem Jahr werden sie am 25. und 26. April zum 24. Mal stattfinden – elf Betriebe aus Elsterwerda, Mühlberg, Oschätzchen, Uebigau, Stechau, Rehfeld, Beutersitz, Zeischa, Saathain und Schönborn machen mit und finanzieren mit einem stattlichen Beitrag die Werbung und Aktivitäten am Tag.

Ein Flyer mit allen Gartenterminen

Erstmals soll ein Jahresflyer schon im nächsten Monat herausgegeben werden. Darauf wollen sich nicht nur alle Betriebe kurz vorstellen. Erstmals soll es ein Kalendarium geben, mit dem die Jahreshöhepunkte in allen Gärtnereien und Baumschulen vom Frühlingserwachen bis zum Gurkentag und zur Grabschmuckausstellung aufgeführt sind. Querverweise zum Pfarrgarten Saxdorf inklusive!

Zwei Themenschwerpunkte sollen in diesem Jahr thematisch gesetzt werden: es geht um bienenfreundliche und trockenresistente Pflanzen. Die Inhalte des Flyers, der in den Betrieben und bei besonderen touristischen Anlaufpunkten zu haben sein soll, werden dann auch auf der Internetseite zum Kreisgärtnertag veröffentlicht.

Unterstützung für eine Laga

Mit Interesse haben die Kreisgärtner die Überlegungen der Stadt Bad Liebenwerda, sich eventuell für die nächste Landesgartenschau zu bewerben, verfolgt. „Wir stehen als Unterstützer bereit“, erklärten Staudengärtner Klaus-Peter Manig aus Uebigau und Gärtnermeisterin Sylvia Stiller aus Elsterwerda stellvertretend für die Kreisgruppe.