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| 18:48 Uhr

Kirchenkreis Niederlausitz
Größere Summen fließen in diesem Jahr in drei Kirchen

Lübben/Finsterwalde. Gebaut wird in Gruhno, Finsterwalde und Arenzhain.

Die meisten der 46 Kirchen in dem Gebiet Elbe-Elster des Kirchenkreises Niederlausitz befinden sich in einem annehmbaren Zustand. Dagegen sind die Pfarrhäuser, so Superintendent Thomas Köhler, mit einer Ausnahme alle in Ordnung. „Auch den Zustand der Gemeindehäuser kann man als sehr gut bis gut bewerten. Noch keine zwei Jahre alt ist das neu errichtete Gemeindezentrum in Finsterwalde“, sagt er. Auf hohem Standard seien auch die Räume in Tröbitz, Doberlug und Kirchhain. Die Häuser, die Gemeinderäume integriert haben, sind als durchschnittlich zu bewerten. Der Zustand der Friedhöfe sei ebenfalls durchschnittlich.

Im vorigen Jahr wurden Dachstuhl, Dach und die Wände des Kirchenschiffes in Finsterwalde-Süd saniert. Kosten: 182 000 Euro. Davon kamen 82 000 Euro vom Land Brandenburg auf der Grundlage des Staatskirchenvertrages, 10 000 Euro von der Deutschen Stiftung Denkmalschutz und 90 000 Euro waren Eigenmittel von Kirchengemeinde, Kirchenkreis und Landeskirche.

Herausragendes Objekt in diesem Jahr ist die Kirche in Gruhno mit Investitionen in Höhe von 245 000 Euro. Neben den Eigenmitteln schießen hier das Land 121 000 Euro und die Stiftung Denkmalschutz 8000 Euro zu.

Weiter geht es im Gotteshaus in Finsterwalde-Süd. Dort sind Arbeiten am Kirchturm, am Dach und an den Wänden des Kirchturmes notwendig. Von den erforderlichen 100 000 Euro sind 45 000 Euro vom Land und 2500 Euro vom Förderkreis Alte Kirchen.

In der Kirche Arenzhain müssen Feuchteschäden behoben werden. Das kostet 78 000 Euro. Vom Land kommen 41 000 Euro und vom Förderkreis 2000 Euro.

(mf)