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Gröden schließt jetzt mit neuem Bettenhaus an

Pflegedienstleiter Jörg Passin und der Grödener Bürgermeister Claus Voigt (r.) stoßen auf die neue Einrichtung an.
Pflegedienstleiter Jörg Passin und der Grödener Bürgermeister Claus Voigt (r.) stoßen auf die neue Einrichtung an. FOTO: Wolfgang Kniese/wkn1
Gröden. Im Zentrum des Ortes entstand im vergangenen Jahr im Auftrag der Gemeinde Gröden eine neue Tagespflegestätte. Zu Beginn dieses Jahres wurde diese an den Betreiber, den Elbe-Elster-Pflegedienst, übergeben. wkn1

Jetzt haben Leiter Jörg Passin und sein Team Interessierten die Einrichtung präsentiert. Viele Besucher waren mit Blumen und Geschenken gekommen.

Jörg Passin bedankte sich bei allen Helfern, die das Schmuckstück geschaffen haben. "Ich habe mir meine Vision, eine Tagespflegestätte in Gröden zu betreiben, erfüllt. Jeden Tag, den ich hierher komme, bin ich glücklich", schwärmte er in seiner Begrüßungsrede. Der Standort wurde gut ausgewählt. Die Nähe von Arztpraxis, Schule, Feuerwehr und Einkaufsmarkt sei ideal für die Tagesgäste. So können sie sich im Dorfleben integriert fühlen. Auch werden zum Beispiel die Kinder der Kita "Waldhäuschen" oder auch der Grödener Frauenchor die Gäste regelmäßig mit Programmen erfreuen.

Die Tagespflege ist ein wichtiges Angebot, wenn die Pflege zu Hause zum Problem und die stationäre Unterbringung im Pflegeheim nicht zwingend notwendig wird. Die Gäste der Pflegeeinrichtung wohnen weiterhin zu Hause, werden aber tagsüber in einer modernen Einrichtung von qualifizierten Mitarbeitern betreut. Sie werden individuell gefordert und gefördert. Für einen abwechslungsreichen Tagesablauf sorgen sich gut ausgebildete Fachkräfte.

Grödens Bürgermeister Claus Voigt ist wichtig, dass auch "die Alten im Dorf bleiben". Noch in diesem Jahr soll ein Bettenhaus an die Tagespflegestätte gebaut werden. Eine weitere Baumaßnahme in diesem Areal kündigte er für 2015 an. Die Bauzeichnungen präsentierte er den Besuchern. Diese Überraschung wurde mit Applaus honoriert. Auch Schradenland-Amtsdirektor Thilo Richter bedankte sich für die gute Zusammenarbeit.

Dann wurden die Besucher zur Besichtigung der Einrichtung aufgefordert. Gelobt wurden bei der barrierefreien Einrichtung die hellen, breiten Flure sowie die großzügig und geschmackvoll eingerichteten Räume. Die Einrichtung lade mit ihrem wohnlichen und herzlichen Ambiente zum Verweilen ein, so das Fazit.

"Wenn die Gemeinde manchmal auch knausrig ist, ist der Bau dieser Einrichtung eine sehr weise Entscheidung. Sie bietet den Gästen individuelle Förderung, Gemeinschaftserlebnisse und abwechslungsreiche Stunden, die den Tag fröhlicher machen. Darüber hinaus leisten die Mitarbeiter einen entscheidenden Beitrag zur Entlastung der pflegenden Angehörigen", sagte der ehemalige Pfarrer Bernd Engelmann.