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| 18:24 Uhr

Blauchlichttag im Amt Schradenland
Keine leichte Sache: Im Diskonebel Hilfe leisten

 Technik erkunden – auch das war beim Blaulichttag möglich.
Technik erkunden – auch das war beim Blaulichttag möglich. FOTO: Mirko Sattler
Gröden. Von Mirko Sattler

Im Rahmen eines Blaulichtages stellten sich die 45 Mitglieder der Jugendfeuerwehr des Amtes Schradenland mit vielen Partnern der Öffentlichkeit vor. „Mit dieser Aktion wollen wir allen, ob groß, ob klein, die Angst vor der Feuerwehr und allen Blaulichtfahrzeugen, egal ob Polizei oder Rettungsdienst, nehmen. Am heutigen Tag können die Besucher Fragen stellen und selbst einmal etwas ausprobieren“, verriet Denis Schulze, Amtsfeuerwehrwart des Amtes Schradenland. Bei verschiedenen Vorführungen wurde der derzeitige Ausbildungsstand erläutert. So mussten die Nachwuchsfeuerwehrfrauen und -männer ein brennendes Holzhaus löschen. Die aktiven Kameraden führten eine Fettexplosion und eine technische Hilfeleistung nach einem Verkehrsunfall vor. Am Firetrainer konnte sich jeder Besucher sich im Umgang mit einem Feuerlöscher testen. Im Suchzelt, ein mit Disconebel vernebeltes Feuerwehrzelt, erlebten die Besucher, wie es sich anfühlt, sich in einem völlig verqualmten Raum nach Menschenleben zu suchen. Eric aus Merzdorf stellte sich der Herausforderung. „Ich wollte wissen, wie es in einem verqualmten Raum ist und habe alles gefunden“, sagte der 11-jährige Junge, der nun überlegt, in die Jugendfeuerwehr einzutreten. „Alle drei Wochen treffen wir uns montags zum Ausbildungsdienst, zweimal im Jahr führen wir eine Wanderung durch und in den Sommerferien ein Zeltlager in Merzdorf. Seit nunmehr vier Jahren können die Steppkes bei einem 24-Stunden-Dienst erleben, wie es sich anfühlt, bei der Berufsfeuerwehr zu sein“, so der Amtsjugendfeuerwehrwart weiter. Amtsdirektor Thilo Richter lobte das Engagement der jungen Feuerwehr-Kameraden und sicherte weitere Hilfe zu.

 Technik erkunden – auch das war beim Blaulichttag möglich.
Technik erkunden – auch das war beim Blaulichttag möglich. FOTO: Mirko Sattler