Ortsvorsteher Eckhard Nadebohr ist erleichtert. Ende Januar wurde ein runder Geburtstag im Hause gefeiert und am Mittwoch kamen die Senioren erstmals wieder zu ihrem immer am zweiten Mittwoch im Monat stattfindenden geselligen Nachmittag zusammen.

Neben professioneller Reinigung durch eine Firma haben Gröbitzer mit zugepackt, ja sogar Ausstattungsstücke spendiert. "Dem Amt möchte ich ein Dankeschön dafür sagen, dass wir unkompliziert bei der Beseitigung der Schäden unterstützt wurden", sagt der Ortsvorsteher.

Auf der Wunschliste für 2016 steht die Sanierung der Feierhalle auf dem Friedhof. "Die ist seit Langem fällig", unterstreicht Eckhard Nadebohr. Auch ein Stein des Gedenkens als optischer Blickfang auf der Urnengemeinschaftsanlage wäre wünschenswert. Der verkrautete Dorfteich und der holprige Bürgersteig entlang der Hauptstraße sind ebenfalls immer wieder Stein des Anstoßes. Noch höher schlagen die Wellen jedoch in der Siedlung. 40-Tonner bahnen sich hier ihren Weg auf einer Straße, die dafür nicht ausgelegt ist, sagt der Ortsvorsteher. An der Einmündung zur Finsterwalder Straße könnten sich zwei Lkw nicht problemlos begegnen.

Im Jahr 2018 stehen die Jubiläen "600 Jahre Gröbitz" und "85 Jahre Feuerwehr" ins Haus. Bis dahin muss der Generationenwechsel im Dorfclub gelungen sein. Eine Kremserfahrt und das Adventssingen im vorigen Jahr stimmen den Ortsvorsteher, der gleichzeitig Feuerwehrchef ist, zuversichtlich: "Wir sind gespannt, ob auch ein Dorffest drin ist." Das stehe derzeit noch in den Sternen.