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| 02:48 Uhr

Götz Heischmann: "Es geht bergauf"

Mühlberg. Götz Heischmann (CDU) ist seit der Kommunalwahl der neue Vorsitzende der Mühlberger Stadtverordnetenversammlung (SVV). Die LR sprach mit ihm über die Stadt.

Herr Heischmann, wo liegen aus Ihrer Sicht die Großbaustellen der Stadt?
Wir müssen den Museumsverbund ordentlich hinbekommen, den Museumsumbau fertigstellen, uns in die Kurstadtregion stärker einbringen und Fragen der Infrastruktur lösen.

Dicke Bretter, oder?
Klar. Nach mehr als dreijähriger Bautätigkeit soll im April 2015 unser Museum unter dem Titel "Mühlberg 1547" wieder eröffnet werden.

In punkto Kurstadtregion sagen einige Mühlberger Abgeordnete, die Stadt könnte im Verbund mit Bad Liebenwerda, Falkenberg und Uebigau/Wahrenbrück hinten runter fallen. Teilen Sie diese Auffassung?
Teilweise. Aber Fakt ist, wir müssen uns selber bewegen. Mühlberg muss deutlich sagen, wie es sich weiterentwickeln will. Das heißt, ein beschlossenes Stadtentwicklungskonzept muss endlich auf den Tisch.

Weshalb ist es noch nicht da?
Es wurde zu spät angepackt.

Stichwort Infrastruktur, was nervt Sie?
Da haben wir einiges zu tun. Jetzt müssen erst mal die Landesstraßen in Ordnung gebracht werden. Da ist das Land in der Pflicht.

Wie schätzen Sie die Arbeit der neuen Stadtverordnetenversammlung ein?
Mühlberg hat jetzt eine sehr gute Mischung zwischen erfahrenen und jungen Leuten. Ich glaube, bei uns ist frischer Wind reingekommen. Die Jungen bringen viele neue Ideen ein. Die Zusammenarbeit ist besser geworden. Es geht bergauf.

Mit Götz Heischmann sprach Frank Claus