ANZEIGE
ANZEIGE
ANZEIGE
| 17:12 Uhr

Täter attackiert Feuerwehrkräfte
Gießkanne voller Benzin: 34-Jähriger steckt in Falkenberg Haus in Brand

 Ein 34-Jähriger hat am Samstagabend in Falkenberg ein Haus in Brand gesteckt. Die gerufene Feuerwehr verhinderte die Ausbreitung.
Ein 34-Jähriger hat am Samstagabend in Falkenberg ein Haus in Brand gesteckt. Die gerufene Feuerwehr verhinderte die Ausbreitung. FOTO: Feuerwehr
Falkenberg. In Falkenberg hat am Samstagabend ein 34-Jähriger ein Wohnhaus in der Uebigauer Straße in Brand gesteckt. Zwei Personen, darunter ein Feuerwehrmann, wurden verletzt.

Gegen 19.45 Uhr ist die Feuerwehr am Samstagabend in die Uebigauer Straße gerufen worden. Wie Falkenbergs Stadtbrandmeister Sören Diecke berichtet, habe der Mann das Benzin zuvor in einer Gießkanne von einer Tankstelle geholt. Maik Kettlitz, Pressesprecher der Polizeidirektion Süd, bestätigt das auf RUNDSCHAU-Nachfrage.

Die Feuerwehr konnte den Brand im Wohnhaus relativ schnell unter Kontrolle bringen. Zwei weitere Bewohner, die sich in dem Mehrfamilienhaus befanden, wurden evakuiert. Laut Diecke hat der mutmaßliche Brandstifter die Feuerwehrkameraden bei ihrer Arbeit massiv behindert und attackiert. Ein Feuerwehrmann und ein Mieter wurden leicht verletzt.

Die Polizei hat den 34-Jährigen noch im Hausflur vorläufig festgenommen. Wie die Polizei weiter informiert, sei der Mann ebenfalls Mieter im Haus, in dem nicht alle Wohnungen bewohnt sein sollen.Dem 34-Jährigen wird schwere Brandstiftung zur Last gelegt.

Laut Polizei wurde der Mann am Sonntagvormittag vernommen, anschließend aber wieder auf freien Fuß gesetzt. Wie es bei der Polizei heißt, habe die Staatsanwaltschaft keine ausreichenden Haftgründe (Wiederholungsgefahr, Fluchtgefahr, Verdunklungsgefahr) gesehen. Der Aufenthaltsort des Mannes sei bekannt. Die Ermittlungen wegen schwerer Brandstiftung laufen, so Polizeisprecher Maik Kettlitz.

Die Schäden im Hausflur seien bis auf Verrußungen relativ gering, sagt er. Das Haus ist weiterhin bewohnbar. Dank der Feuerwehr habe sich der Brand nicht weiter ausgebreitet. Am Sonntagnachmittag sei aus Sicherheitsgründen aber der Strom noch abgeschaltet gewesen.