ANZEIGE
ANZEIGE
ANZEIGE
| 01:00 Uhr

Gewerbe-Leitfaden für Gorden

Gorden.. Eine gute Resonanz bescheinigt Frank Pfützner dem ersten Unternehmerstammtisch in Gorden. Die RUNDSCHAU sprach mit dem Ortsbürgermeister über die Veranstaltung und neue Ideen für das Dorf.



Wie viele Unternehmer kamen zum ersten Stammtisch„
Zehn waren da, darunter der Bäcker, der Müller von der Mühle, ein Dachdecker, jemand von der Gaststätte, von der Versicherung und die Schneiderin. Alle Gewerke waren vertreten.

Wie lief der Abend ab“
Ich hatte Katrin Dehmel vom Wirtschaftsraum Schraden eingeladen, dort sind wir als Gemeinde Mitglied. Sie informierte über Fördermöglichkeiten für Gewerbetreibende. Danach folgte ein Gespräch. Mir ging es bei der Veranstaltung darum zu erfahren, was wir als Gemeinde zusammen mit den Handwerkern und Händlern verändern können. Ich brauche den kurzen Draht, auch um zu erfahren, wo Pro bleme liegen.

Was wurde konkret besprochen„
Wir wollen alle 28 Gewerbetreibenden ansprechen, um einen Leitfaden durch Gorden zu entwerfen. Am Ortseingang könnten Hinweise stehen, wer wo zu finden ist. Alle, die da waren, wollen sich beteiligen. Denn wer mitmacht, muss bereit sein, etwas zu investieren. Es geht uns darum, die Bedingungen für Unternehmer vor Ort zu verbessern.

Gibt es weitere Projekte“
Eventuell wollen wir später einen Gewerbeverein gründen, doch das bleibt noch dahin gestellt. Jetzt haben wir erst einmal eine Art runden Tisch mit Gewerbetreibenden und Gemeindevertretern. Wir müssen es langsam angehen und sehen, wie die Vorstellungen über eine Zusammenarbeit aussehen, damit wir wissen, in welche Richtung es gehen soll. Bis dato saßen Unternehmer und Gemeinde nie an einem Tisch.

Wird sich der Stammtisch regelmäßig treffen„
Der nächste Termin ist im Februar. Er soll in der Woche liegen und nicht mehr an einem Freitag. Jedes Viertel- oder jedes halbe Jahr wollen wir uns treffen.

Wie haben Sie bisher mit den Unternehmern im Ort kommuniziert“
Wenn ich meinen sonntäglichen Spaziergang mache, warten sie auf mich. Im Ernst, ich gehe jeden Sonntag mit meiner Frau durchs Dorf und manchmal dauert das sehr lange. Die Einwohner sagen mir, wo ich mich kümmern soll.
Es fragte CHRISTINA DIRLICH.