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| 09:55 Uhr

Wie weiter mit der Schwarzen Elster?
Elbe-Elster-Grüne rücken die Schwarze Elster ins Blickfeld

Bad Liebenwerda. Der Flusslauf der Schwarzen Elster hat sich in den vergangenen Jahrhunderten stark verändert, gleicht stellenweise einem Kanal. Ein Forum am 16. Februar in Bad Liebenwerda widmet sich dem Fluss.

Die Schwarze Elster ist ein stark vom Menschen veränderter Fluss. So sehr, dass man sie eher für einen Kanal halten könnte. Heute sind die Folgen menschlichen Handelns oft negativ spürbar. Ist das wieder gutzumachen? Dieser Frage soll eine Veranstaltung nachgehen, die am Samstag, 16. Februar, um 10 Uhr in der Villa Nuova Am Kurpark 1 in Bad Liebenwerda stattfindet und zu der die Grünen in Elbe-Elster einladen.

Museumsleiter Ralf Uschner beleuchtet zunächst die Vergangenheit. Die Autorin des Buches „Die ‚vollkommene Ausbildung’ der Schwarzen Elster“ Dr. Manuela Armenat widmet sich in der Folge den Auswirkungen der Begradigung und Eindeichung auf das ökologische und hydrologische System des Flusses. Zu dem Umgang mit Veränderungen wird Siegrun Höhne als  Beauftragte für Umweltmanagement der Evangelischen Kirche Mitteldeutschlands berichten.

Anschließend wird eine muntere Diskussion erwartet. Dort stellen sich unter anderem diese Fragen: Könnte es gelingen, einen Aufbruch für die Schwarze Elster zu beginnen? Könnte es gelingen, einen Konsens für eine Renaturierung zu finden, durch die wieder Platz und Lebensraum für Leben am und im Fluss entsteht? Könnte es gelingen, Räume herzustellen für Hochwasserwellen, um dieses Wasser für unseren austrocknenden Brandenburger Süden und das erschöpfte Grundwasser zu speichern?

(pm/blu)