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Gerd Heß ist oberster Kreis-Feuerwehrmann

Falkenberg.. Vor den Abgeordneten des Kreistages ist am Montagabend Gerd Heß aus Mühlberg zum neuen Kreisbrandmeister ernannt worden. Der seit 1963 aktive Feuerwehrmann fungierte bisher als einer der beiden Stellvertreter. Bernd Töpfer

Der neue oberste Feuerwehrmann des Elbe-Elster-Landes wird Günter Keil ablösen. Der Thalberger wird Anfang des nächsten Monats seine Amtszeit als Kreisbrandmeister beenden. Er steht aus Altersgründen für die neue Periode nicht mehr zur Verfügung.
Im Jahre 1954 war Günter Keil in die Reihen der Thalberger Feuerwehr eingetreten. Anfang der 90-er Jahre führte er die Liebenwerdaer Wehren als Kreisbrandmeister an und seit der Bildung des Elbe-Elster-Kreises stand er an der Spitze der Großkreis-Wehren.
In dieser Zeit hat er wichtige und große Einsätze geführt, darunter den beim Oderhochwasser, bei Bränden in Elsterwerda und bei der verheerenden Brandkatastrophe auf dem Bahnhof, als mehrere Kesselwagen in Flammen aufgegangen waren. In jüngster Vergangenheit stand er bei den Einsätzen des Elbe-Hochwassers 2002 und 2006 in Mühlberg seinen Mann.
Der Präsident des Landesfeuerwehrverbandes, Manfred Gerdes, nutzte die Gelegenheit, das Feuerwehr-Ehrenkreuz des Verbandes an Günter Keil für seine außerordentlichen Verdienste zu überreichen. Dem neuen Kreisbrandmeister Gerd Heß stehen als Stellvertreter Andreas Große aus Doberlug-Kirchhain und Bodo Schmidt aus Herzberg zur Seite. Aus Altersgründen ausgeschieden ist auch der bisherige Vize Joachim Fabel aus Doberlug-Kirchhain.