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| 01:36 Uhr

Gefahren der Adventszeit

Senftenberg. Für viele Menschen ist es die schönste Zeit des Jahres – die Advents- und Weihnachtszeit. Man trifft sich auf dem Weihnachtsmarkt und verweilt nicht selten bei Glühwein, Grog oder Feuerzangenbowle.

„Dagegen ist auch nichts einzuwenden“ , so Rolph Westphal vom Pressebüro der Dekra. Achtsam solle nur derjenige sein, der mit seinem Kraftfahrzeug anschließend die Heimfahrt antritt. „Hier können ein paar Becher Glühwein schon zu viel sein“ , ergänzt der Verkehrsexperte.
Für Fahranfänger kann sogar jeder Schluck Alkohol auf dem Weihnachtsmarkt zum Verhängnis werden, denn für diesen Personenkreis gilt seit dem 1. August die Null-Promille-Grenze. Für alle anderen Kraftfahrer kann es schon im Falle eines Unfalls bei 0,3 Promille Alkohol im Blut eng werden. Ab dieser Grenze muss man in diesem Fall mit Fahrerlaubnisentzug rechnen. Ein Mann mit 80 Kilogramm Körpergewicht, der etwa in einer Stunde zwei bis drei Becher Glühwein trinkt, hat den 0,3-Promillewert bereits überschritten.
"Leider glauben viele Leute irrtümlich, dass der Alkohol durch das Erhitzen des Getränkes verdampfen würde und unterschätzen den Promillewert des Heißgetränks", sagt Dr. Thomas Wagner, Verkehrspsychologe bei der Dekra und rät zur Vorsicht. "Sonst kann es ein böses Erwachen geben und die Vorweihnachtszeit nicht zur Freuden-, sondern zur Leidenszeit werden."
Weitere Informationen zum Thema: Begutachtungsstelle für Fahreignung der Dekra Bautzen; Tel. 03591 2780.