Dieses Thema habe auch den nach der Wahl neu gebildeten Ausschuss für Bildung, Kultur und Sport am Montagabend längere Zeit beschäftigt. Besprochen wurden dabei Fragen wie: Welche Schulen haben sich für die Ganztagsbetreuung beworben„ Wie wird man dann Ganztagsschule“ Wie läuft die Finanzierung? Eine Prioritätenliste dazu ist in Arbeit und wird bei der nächsten Ausschusssitzung am 17. Mai den Abgeordneten und sachkundigen Bürgern vorgestellt.
Bisher wird an folgenden Schulstandorten im Ganztag unterrichtet: an den Allgemeinen Förderschulen von Finsterwalde, Elsterwerda und Herzberg, an der Städtischen Gesamtschule Finsterwalde, an der Johannes-Clajus-Grund- und Gesamtschule Herzberg sowie an der Sportbetonten Grund- und Gesamtschule Elsterwerda.
Folgende Schulen haben bis zum 15. Dezember 2003 die Genehmigung zur Ganztagsbetreuung beantragt: Das Gymnasium Bad Liebenwerda, die Realschule Falkenberg, die Grund- und Gesamtschulen von Elsterwerda und Schlieben sowie die Grundschulen Stadtmitte Finsterwalde, Elsterwerda-Biehla und die Schloßplatzgrundschule Elsterwerda.
Die Finanzierung dieser Schulform ist durch das Land auf Dauer keineswegs sicher, wie zu hören war. Marlis Eilitz geht davon aus, dass künftig die Schulträger dabei mit in die Pflicht genommen werden. Denn eine Auflösung dieser für die Schüler heute so wichtigen Schulform wäre ein sehr schlechtes Zeichen. (lg)