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| 01:03 Uhr

Für TSV Schlieben wäre in Trebbin mehr drin gewesen

Fußball, Landesklasse-Mitte. VfB Trebbin – TSV 1878 Schlieben 2:0 (2:0). Die Spielvorbereitung fiel kurz aus. Denn bedingt durch Umleitungen war der TSV viel zu spät angereist. Die Quittung kam prompt: Nach drei Minuten lag man durch einen Sonntagsschuss 1:0 zurück. Wolfgang Geister


Die erste TSV-Chance hatte Valentino. Aber bei seinem Kopfball nach Ecke hatte der Torhüter der Trebbiner keine Mühe. Statt dessen war der TSV in seinem Bemühen, den Ausgleich zu erzielen, in der 29. Minute sehr weit aufgerückt. Nach Ballverlust im Angriff war das Abwehrzentrum entblößt, und die Gastgeber konnten ungestört vor Markus Jäschke zum 2:0 einschieben.
In der 42. Minute hätte der Anschlusstreffer kommen müssen aber Valentino schoss aus Nahdistanz am kurzen Pfosten vorbei. Besser wäre ein Zuspiel auf Michael Nicklisch gewesen.
Die zweite Halbzeit gehörte deutlich dem TSV. Bereits in der 46. Minute verhinderte lediglich die Latte. Glück noch einmal in der 51. Minute, als die Gastgeber eine klare Chance nicht zur Spielentscheidung nutzen konnten. In der 56. Minute hätte es Elfmeter für den TSV geben müssen, aber der Schiedsrichter wollte bei der überharten Attacke gegen Nico Zachert kein Foul gesehen haben. Überhaupt wurde gegen die Angreifer des TSV oft zu unrecht „Stürmerfoul“ gepfiffen. In der 69. Minute scheiterte Michael Nicklisch allein vor dem Keeper. Er bräuchte ein Erfolgserlebnis, damit sich die Ladehemmung aufhebt.
In der 79. Minute ging Valentino wieder ab, wurde aber am kurzen Pfosten abgeblockt. Auch hier wäre ein Pass in die Mitte das bessere Mittel gewesen.
Jubel bei den Gastgebern nach dem Schlusspfiff. Aus TSV-Sicht bleibt festzustellen, dass diesmal in Trebbin mehr drin gewesen wäre, trotz der vielen notwendigen personellen Veränderungen (Priebe gesperrt, Mariana Arbeit und Wolfsteller verletzt).
Tore: 1:0 (3.), 2:0 (29.); Z.: 60.
TSV: Jäschke, Zwanzig, Prinz, Emde (ab 46. Höhne), Koffler, Zachert Mariana, Nicklisch, Dosseh, Siebert, Tietze.