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| 17:07 Uhr

Gegen die braune Vorflut
Für die Wasserreinigung Plessa die Pegel gesetzt

So soll die Wasserbehandlungsanlage bei Plessa einmal aussehen.
So soll die Wasserbehandlungsanlage bei Plessa einmal aussehen. FOTO: LMBV
Plessa. Seit dem Frühjahr ist auf dem Gelände der geplanten großen Vorflut-Wasserreinigungsanlage am Ortseingang Plessa aus Richtung Lauchhammer nicht viel passiert.

Nachdem das Baufeld beräumt worden war, sind zuletzt nach Angaben der Bergbausaniererin und Bauherrin LMBV insgesamt 13 Pegel gesetzt worden. Dafür waren Bohrungen bis in eine Tiefe von acht bis zwölf Meter erforderlich. Durch die Pegel wird der Grundwasserstand während der Bauphase überwacht. Im vierten Quartal 2018 war vorgesehen, mit dem Erstellen der fast einen Kilometer langen Dichtwand rings um die künftige Baustelle zu beginnen. Dies verzögere sich. Die unter der Geländeoberkante bis zu 30 Meter tiefe Wand soll Mitte des nächsten Jahres stehen, damit mit den eigentlichen Arbeiten begonnen werden kann. Errichtet werden soll dann binnen zwei Jahren eine etwa 20 Millionen Euro teure Reinigung, die in dem Vorflutwasser vor dem Eintritt in die derzeit ab Plessa noch braun gefärbte Schwarze Elster vor allem den Eisenhydroxidanteil deutlich senken soll.

(mf)