ANZEIGE
ANZEIGE
ANZEIGE
| 02:38 Uhr

"Freunde der Anwohner und des Sports" gegen Wohnbebauung

Bad Liebenwerda. Die Stadt Bad Liebenwerda will an der Bergstraße (Einfahrt zum oberen Sportplatz) Bauland für Häuslebauer erschließen. Denn die Nachfrage sei deutlich gestiegen. Frank Claus

Dafür will die Stadt einen Teil eines Waldgebietes fällen. Das Land sei hochwassersicher, gehöre der Stadt und sei bereits mit einer Anliegerstraße und allen Medien erschlossen. Von "Freunden der Anwohner" und "Freunden des Sports", wie zwei Flugblätter unterzeichnet sind, gibt es vor der morgigen Hauptausschusssitzung Gegenwind. Die Verfasser sehen "Ärger vorprogrammiert", weil die Flutlichtanlage und die Geräuschkulisse bei Veranstaltungen auf dem Sportgelände stören könnten. Auch wenn Trainingsläufe im Wald stattfinden würden, würde sich das störend für die Häuslebauer auswirken und, dass Wald abgeholzt werde, sei ein ökologischer Schaden", der für die "klimafreundliche Kurstadt" sehr "hoch" sei.

Die Abgeordneten haben sich nun morgen ab 17 Uhr mit den Einwänden auseinanderzusetzen, müssen abwägen, ob die Störfaktoren wirklich so hoch sind. Vorschläge, andere Standorte zur Wohnbebauung, unter anderem am Zeppelindenkmal oder auf dem Gelände der ehemaligen Zivilverteidigung zu nutzen, hat die Stadt wegen zu hoher Kosten oder fehlendem Baurecht bisher abgewiesen.