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| 15:37 Uhr

Kommunalwahl 2019
Fred Wickfeld tritt in Gorden-Staupitz noch einmal an

Fred Wickfeld tritt zur Kommunalwahl 2019 wieder an.
Fred Wickfeld tritt zur Kommunalwahl 2019 wieder an. FOTO: Veit R“sler/vrs1
Gorden-Staupitz. Der Bürgermeister will Begonnenes unbedingt beenden. Von Manfred Feller

(mf) Mit 69 Jahren könnte sich Fred Wickfeld, ehrenamtlicher Bürgermeister der Gemeinde Gorden-Staupitz, eigentlich aufs Altenteil zurückziehen. Doch er möchte im kommenden Jahr noch einmal auf der SPD-Liste antreten, hatte er während der jüngsten öffentlichen Sitzung der Gemeindevertreter angekündigt. Die Kommunalwahl ist am 26. Mai. „Es gibt gute Gründe, warum ich weitermachen möchte“, sagt er. Eigentlich wollte er aufhören. Denn eine Gemeinde im Ehrenamt zu managen, sei durchaus eine zeitaufwendige und oft auch aufreibende Arbeit.

Fred Wickfeld will begonnene Projekte unbedingt zu Ende bringen. Dazu gehört die zweite Landesstraße, die durch Staupitz führt. Diese muss dringend durch das Land saniert werden. Die Gemeinde sitzt mit den Nebenanlagen finanziell mit im Boot. Mit einem Baustart wird eher nicht 2019 gerechnet. Ist dies abgeschlossen, solle wieder mehr Geld in Gorden investiert werden. Der Bürgermeister denkt dabei an die Nebenstraßen und an die Feuerwehr.

Auch der Dauerbrenner Straße von Gorden nach Oppelhain brennt auf den Nägeln. Mit zu beantragenden Fördermitteln soll die marode Brücke durch einen kostengünstigen Durchlass ersetzt werden. Außerdem sollen entlang der zumeist einspurigen Straße mehrere größere Ausweichstellen geschaffen werden, damit die Bankette nicht mehr so stark zerfahren werden. Dies kostet die Gemeinde jedes Jahr Unsummen. Für Durchlass und Ausweichstellen sind voraussichtlich etwa 200 000 Euro aufzubringen. Eine durchweg breitere Straße würde 600 000 Euro kosten. Das überfordert Gorden-Staupitz. Fred Wickfeld setzt weiter auf die Unterstützung von Politik und Verwaltung. Gebaut werde wahrscheinlich erst 2020.

Letzter Punkt für den Bürgermeister sind die fehlenden Jahresabschlüsse, die mithilfe der Amtsverwaltung Plessa nach und nach erarbeitet werden.