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| 16:49 Uhr

Nach der Wahl Aufgaben verteilt
Feuerwehren im Amt Plessa leben die Gemeinschaft vor

 Der Großbrand in Kahla vor einem Monat war für die Feuerwehren des Amtes Plessa, die große Unterstützung aus der Umgebung erhalten hatte, eine echte Herausforderung. Das Amt Plessa will die Investitionen in die Ausstattung und Ausrüstung kontinuierlich fortsetzen.
Der Großbrand in Kahla vor einem Monat war für die Feuerwehren des Amtes Plessa, die große Unterstützung aus der Umgebung erhalten hatte, eine echte Herausforderung. Das Amt Plessa will die Investitionen in die Ausstattung und Ausrüstung kontinuierlich fortsetzen. FOTO: Mirko Sattler
Plessa. Olaf Redlich bleibt Vorsitzender des Amtsausschusses Plessa. Er sieht die Gemeinden auf einem guten Weg.

Nach der Kommunalwahl sind jetzt die Aufgaben im Entscheidungsgremium des Amtes Plessa mit den Gemeinden Plessa, Gorden-Staupitz, Hohenleipisch und Schraden verteilt. Olaf Redlich, wiedergewählter ehrenamtlicher Bürgermeister in Schraden, bleibt Vorsitzender des Amtsausschusses. Seine Stellvertreter sind Herbert Biastoch aus Gorden und Lutz Schumann aus Hohenleipisch.

Olaf Redlich sieht das Amt Plessa und damit die Gemeinden auf einem guten Weg. „Wir wollen die offene und transparente Zusammenarbeit fortführen“, sagt er auch mit Blick auf Amtsdirektor Göran Schrey. Weil jede Gemeinde auch eigene Ziele habe, sei es wichtig, solide zu haushalten, um die jeweils notwendigen Investitionen stemmen zu können.

 Olaf Redlich, Bürgermeister der Gemeinde Schraden, bleibt Vorsitzender des Amtsausschusses Plessa.
Olaf Redlich, Bürgermeister der Gemeinde Schraden, bleibt Vorsitzender des Amtsausschusses Plessa. FOTO: LR / Frank Claus

Einige Aufgaben hatten die Gemeinden einst dem Amt übertragen, wofür sie unter anderem eine entsprechende Umlage bezahlen. „Die Goethe-Grundschule Hohenleipisch-Plessa ist ein gutes Beispiel dafür, dass zwei Standorte unter einem Dach funktionieren“, so der Ausschussvorsitzende. Beide Schulen hätten ein gutes Niveau hinsichtlich Sanierungsstand und Ausstattung, das zu halten sei. Die jüngsten Verbesserungen waren das neue Mehrzweckgebäude in Plessa und der Hortanbau in Hohenleipisch. Die positiven Schülerzahlen würden das Bild abrunden.

Das Amt Plessa kümmert sich ebenso um die freiwilligen Feuerwehren. Auch in diese werde weiterhin investiert. „Das fällt uns nicht schwer. Denn die Kameradinnen und Kameraden leben die Gemeinschaft vor. Die Wehren kooperieren gut miteinander. Darauf sind wir stolz“, so Olaf Redlich weiter. Insofern seien die Wehren Vorbild für das Amt Plessa, das sich nach außen noch stärker als eine Einheit darstellen wolle.

(mf)