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| 15:27 Uhr

Elbe-Elster rückt aus
Hilfe bei Großbrand in Senftenberg

Elbe-Elster-Feuerwehrleute bei der Löschhilfe in Senftenberg.
Elbe-Elster-Feuerwehrleute bei der Löschhilfe in Senftenberg. FOTO: Feuerwehr
Elbe-Elster. Zwei gemischte Einheiten aus Elbe-Elster sind mit Technik ausgerückt.

Um technische und Löschunterstützung bei dem Großbrand am Wochenende in Senftenberg sind auch die Feuerwehren aus dem benachbarten Landkreis Elbe-Elster gebeten worden, informiert Kreisbrandmeister Steffen Ludewig. Noch in der Nacht zum vorigen Freitag, als der Höllenbrand in einem großen Altreifenlager am Stadtrand von Senftenberg ausgebrochen war, waren die Wehr Hohenleipisch mit einem Tanklöschfahrzeug und die Wehr Bad Liebenwerda mit einem Schlauchwagen mit Schläuchen von insgesamt zwei Kilometern Länge losgeschickt worden. Das war notwendig, weil es in Brandortnähe keine feste Löschwasserversorgung gibt. Das Wasser musste mobil herangefahren und durch sehr lange Schlauchleitungen aus der Stadt gepumpt werden.

In der Folge sind aus zehn der 16 Stadt- und Amtswehren des Landkreises zwei Einheiten mit Technik zusammengestellt und losgeschickt worden. Diese waren am Sonnabend von 8 bis 18 Uhr und in der Nacht zum Sonntag im Einsatz. Geleitet wurden sie vom stellvertretenden Kreisbrandmeister Frank Romey sowie von Michael Kamenz, Stadtbrandmeister in Finsterwalde.

Die beiden Einheiten aus den verschiedenen Feuerwehren sind laut Steffen Ludewig zügig formiert worden. „Das verdient ein großes Lob.“ Schließlich handelte es sich um eine zusätzliche Aufgabe. Beachtet werden musste dabei, dass die Einsatzbereitschaft in den verbliebenen Wehren in Elbe-Elster aufgrund der anhaltend hohen Brandgefahr erhalten bleiben musste.

In Senftenberg hätten die Kameraden unter großem Einsatz gelöscht. Dies erfolgte erschwerend unter Atemschutz. „Das hält man nicht lange durch, dann braucht man eine Pause“, lobt Steffen Ludewig die hohe Moral.

(mf)