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| 17:18 Uhr

Feuerwehr-Großeinsatz in Bad Liebenwerda
Eisbein auf dem Herd einer Fleischerei angebrannt

 Vom Eisbein ist im Topf nicht mehr viel zu erkennen. In einer Fleischerei in Bad Liebenwerda ist in der Nacht zu Sonnabend das Eisbein auf dem Herd angebrannt. Das hat zu einem Feuerwehr-Großeinsatz geführt.
Vom Eisbein ist im Topf nicht mehr viel zu erkennen. In einer Fleischerei in Bad Liebenwerda ist in der Nacht zu Sonnabend das Eisbein auf dem Herd angebrannt. Das hat zu einem Feuerwehr-Großeinsatz geführt. FOTO: LR / Jens Berger
Bad Liebenwerda. Schreck am frühen Samstagmorgen: Feueralarm in einer Fleischerei am Markt in Bad Liebenwerda. Passanten melden der Leitstelle Lausitz Rauch, der aus dem Gebäudeinneren dringt. Von Frank Claus

Die Meldung lässt nichts Gutes erahnen. Aus einer Fleischerei am Bad Liebenwerdaer Marktplatz dringt Qualm, im Inneren piept der Brandmelder. Passanten lösen am Samstagmorgen gegen 2 Uhr Feueralarm aus. Die Leitstelle Lausitz schickt die Bad Liebenwerader Feuerwehr mit voller Kapelle zum Ereignisort.

 In einer Fleischerei in Bad Liebenwerda ist in der Nacht zu Sonnabend das Eisbein auf dem Herd angebrannt. Das hat zu einem Feuerwehr-Großeinsatz geführt.
In einer Fleischerei in Bad Liebenwerda ist in der Nacht zu Sonnabend das Eisbein auf dem Herd angebrannt. Das hat zu einem Feuerwehr-Großeinsatz geführt. FOTO: LR / Jens Berger

Mitarbeiterin der Fleischerei aus dem Bett geklingelt

Die Kameraden sondieren von außen die Lage, bemerken den Qualm und wollen dennoch nicht sofort die hochwertige Eingangstür aufbrechen. Die Feuerwehrleute kennen Mitarbeiterinnen, die in der Fleischerei arbeiten und in der Nähe wohnen. Eine davon klingeln sie erfolgreich aus dem Bett. Sie eilt mit dem Schlüssel zur Filiale, kann die Tür öffnen und den Kameraden Zugang verschaffen. Schnell wird klar, der Qualm kommt aus der Küche. Und genauso schnell entdecken die Feuerwehrleute den schon vermuteten Auslöser. Auf dem Herd qualmt es aus einem Topf. Das Eisbein ist angebrannt. jemand hat vergessen, den Herd auszuschalten. Nachdem das Wasser in dem Topf verdampft war, schmorte das Eisbein vor sich hin. Vom Eisbein ist fast nichts mehr zu erkennen, der Topfboden ist verkohlt.

Der Schaden in der Fleischerei hält sich in Grenzen

„Wir haben den Topf ins Freie gebracht und kräftig gelüftet“, berichtet Stadtbrandmeister Martin Neumann. Der Schaden in der Küche hält sich in Grenzen. Eine dünne Rußschicht, das war’s. Noch bevor das Geschäft am Morgen wieder öffnet, ist alles blitzeblank. Eine Kundin, die am Vormittag im Geschäft einkauft, meint gegenüber der RUNDSCHAU: „Was, da ist was angeschmort? Ich habe nichts gerochen.“

Bleibt den Kameraden für ihr umsichtiges Handeln Danke zu sagen und wieder einmal festzustellen: Brandmelder können Schlimmeres verhindern.