Dass Elbe-Elster auch Puppenspielerland ist, wird ab Mittwoch nachhaltig unterstrichen. Die Rundschau sprach mit Steffi Marschner vom Kreis-Kulturamt zu den Hintergründen.

Eine Jahrestagung des Verbandes deutscher Puppenspieler in Elbe-Elster, das gab es noch nie, oder?

Nein. Es ist eine Premiere, die, so versicherte es uns der Vorstand, auch Wertschätzung unserer kontinuierlichen Arbeit und des gewachsene Stellenwertes von Elbe-Elster in der Puppenspiellandschaft ist.

Wie viele Puppenspieler werden erwartet?

45 aus ganz Deutschland. Am Mittwoch tagt bereits der Vorstand, am Donnerstag und Freitag alle Mitglieder.

Elbe-Elster hat sich darauf ganz besonders vorbereitet.

Das stimmt. Wir haben uns im vergangenen Jahr bei der Tagung in Bielefeld nicht nur näher vorgestellt, sondern auch wissen wollen, wie wir so einen Anlass würdig gestalten können.

Das Ergebnis ist eine kleine Schwester für das große Internationale Puppentheaterfestival im September.

Genau. Wir wollten die Chance nutzen. Man hat ja sonst nie so viele bekannte Puppenspieler aus Deutschland zusammen. Es wird ein Festivalprogramm von Freitag, erster Auftritt ist um 19.30 Uhr, bis zum Sonntag mit insgesamt fünf Aufführungen geben. Alle Veranstaltungen finden im Bürgerhaus Bad Liebenwerda statt.

Ihr Wunsch?

Es wäre natürlich schön, wir könnten mit viel Publikumsinteresse aufzeigen, dass wir in Elbe-Elster wirklich die Puppen tanzen lassen. Die Programmübersicht ist unter www.puppentheaterfestival-ee.de nachlesbar. Karten gibt es unter 03535 465101 in den Museen Bad Liebenwerda, Finsterwalde, Mühlberg und Doberlug.