Bereits gegen 11 Uhr gab es in einer Kurve "die Straße ist wie Schmierseite", so Teammitglied Julian Becker, einen Sturz. Doch der Fahrer konnte mit Schürfwunden später weiterfahren. Schließlich hörte es im Westen auch auf zu regnen. Genau 1.10 Uhr ist das Team am Pfingstmontag nach 16-stündiger Fahrt komplett wieder in Herscheid angekommen und postete danach in den sozialen Medien: "Vielen Dank für die herzliche Aufnahme in Elbe-Elster. Wir sind ja fast wie Promis behandelt worden. Danke!" Für die vier Männer, beruflich als Orthopäde, Automobilkaufmann, Systemelektriker und Fitnesstrainer beschäftigt, und das Betreuerteam war das die erste größere Vorbereitung auf dem Weg zum "Race Across America", bei dem sie im Juni 2019 an den Start gehen wollen. In der Radfahrszene gilt es als das härteste Radrennen der Welt. In einem vorgeschriebenen Zeitlimit müssen die Einzelstarter und Teams die 4800 Kilometer von der West- zur Ostküste quer durch die Vereinigten Staaten bezwingen. Die Radrennfahrer passieren vier Zeitzonen und zwölf Bundesstaaten. Sie erleben 45 Grad Hitze in der Wüste und Temperaturen um den Gefrierpunkt in den Rocky Mountains. fc