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| 15:25 Uhr

ESV träumt weiter vom Ligaerhalt

Robert Groschopp brachte den Heimsieg über die Ziellinie.
Robert Groschopp brachte den Heimsieg über die Ziellinie. FOTO: men1
Der ESV Lok Elsterwerda hat das erste von drei "Alles-oder-Nichts-Spielen" souverän gewonnen. Das Scheibe-Team verkürzte den Abstand zum unmittelbaren Kontrahenten aus Schönebeck bis auf zwei Zähler und wahrt sich die Chance auf den Klassenerhalt. men1

2. Bundesliga Nord/Ost, Männer. Startdurchgang: Benjamin Kube 2:2 (536:548) Thomas Stacke, Frank Beier 3:1 (561:557) Stefan Stacke. Nach der ersten Hälfte des Durchganges lag der ESV mit 56 Kegeln hinten. Doch Benjamin Kube kämpfte sich wieder heran und holte wichtige Zähler. Den möglichen Mannschaftspunkt vergab er jedoch auf der Abschlussbahn. Auch Frank Beier blieb gegen Stefan Stacke nach zwei absolvierten Bahnen eher blass. Dann drehte der Elsterwerdaer so richtig auf, spielte fehlerlose 301 Kegel, und fuhr letzten Endes verdient den Punkt ein.

Mitteldurchgang: Rüdiger Werner 3:1 (563:523) Thomas Große, Martin Exner 2:2 (578:557) Björn Schulz. Die Aufholjagd wurde in der Mitte munter fortgesetzt und zur Führung umgemünzt. Zwar mussten sowohl Rüdiger Werner als auch Martin Exner den ersten Satz wegen eines einzigen Kegels abgeben, doch danach lieferten beide eine mehr als ordentliche Vorstellung ab. Werner glänzte mit Bahnergebnissen von 141, 141 und 155 Kegeln und distanzierte seinen Gegner deutlich. Exner holte mit der entscheidenden vierten Satzserie (153:135) den dritten Mannschaftspunkt für die Lok.

Schlussdurchgang: Uwe Scheibe 3:1 (602:557) Matthias Janke, Robert Groschopp 4:0 (572:539) Guido Müller. Der ESV Lok war nun auf Betriebstemperatur und sorgte im letzten Abschnitt für klare Verhältnisse. Uwe Scheibe katapultierte sich binnen 60 Wurf auf 316 Kegel und auch Robert Groschopp agierte stark (284). Elsterwerda enteilte unaufhaltsam. Scheibe erzielte mit 602 Kegeln (225 Abräumer) die Tagesbestleistung und durchbrach bereits zum zweiten Mal in dieser Saison die 600-Kegelmarke. Groschopp landete bei fehlerfreien 572 Kegeln.

So spielt wohl keine Mannschaft, die sich ihrem Schicksal beugt. Mit neuer Heimbestleistung von 3412 Kegeln überzeugte die Lok auf ganzer Linie und hielt dem Druck stand. Martin Exner resümierte nach der Begegnung: "Wir haben uns viel vorgenommen und sind froh, dass wir auch nach dieser Partie nach wie vor im Rennen sind. Die Stimmung war einfach genial."