Den Frauen gelang nach dem Erreichen der Bronzemedaille im vergangenen Jahr diesmal ein weiterer Fortschritt. Platz zwei und damit Silber sollte es am Ende nach einem packenden Endspurt werden. Selbst der Rückstand auf den siegreichen Landesverband Berlin war mit 38 Kegeln keineswegs unüberwindbar. Aileen von Reppert steuerte starke 533 Kegel bei. Die restlichen Ergebnisse: Monique Lanzke (491, SV Senftenberg), Vize-Landesmeisterin Kathrin Conrad (518, KSC Seelow), Anja Rietig (534, KSV Schipkau), Landesmeisterin Heike Roick (541, KV Welzow). Beste Spielerin des Mannschaftsturniers wurde Peggy Riedel (Sachsen) mit 557.

Die Gesamtübersicht bei den Frauen: 1. Berlin (2656), 2. Brandenburg (2617), 3. Sachsen-Anhalt (2610), 4. Sachsen (2603), 5. Thüringen (2572).

Für die Brandenburger Männerauswahl zeichnete sich jedoch ein ganz anderes Bild ab. Der frischgebackene Landesmeister Swen Thron konnte sich nicht wie erhofft mit den Bahnen anfreunden. Magere 510 Kegel standen auf der Anzeigetafel, was gleich einen Rückstand von über 50 Kegeln auf die anderen Landesverbände bedeutete. Der Elsterwerdaer Uwe Scheibe machte seine Sache deutlich besser und beendete seinen Wettkampf mit ordentlichen 542 Kegeln. Weiterhin spielten: Sven Seiffert (519, SV Senftenberg, verletzungsbedingte Auswechslung mit Martin Exner), Mike Lauersdorf (529, SV Senftenberg), U23-Landesmeister Stefan Mitrenga (542, SV Senftenberg). In der Gesamtwertung landete die Mannschaft auf dem fünften und damit letzten Rang. Nahezu alle Akteure blieben zum Teil weit unter ihren Möglichkeiten und konnten den großen Rückstand auf die vorderen Ränge nicht verhindern. Wie bei den Frauen setzte sich Berlin durch und erzielte außergewöhnliche 2913 Kegel.

Die Gesamtübersicht bei den Männern: 1. Berlin (2913), 2. Thüringen (2844), 3. Sachsen-Anhalt (2791), 4. Sachsen (2759), 5. Brandenburg (2642).

Im Einzelwettbewerb starteten Silvia Harnisch und Martin Exner (beide ESV Lok Elsterwerda). Nach der Vorrunde (120 Wurf) verbuchte Silvia mit 506 Kegeln den 4. Platz und zog knapp in das Halbfinale ein. Dort traf sie auf Nadine Leiott aus Chemnitz. Nach Satzgleichstand musste das Sudden-Death (ein Wurf ins volle Bild) über Sieg oder Niederlage entscheiden. Silvia Harnisch verlor das Duell und qualifizierte sich somit für das kleine Finale, in dem sie sich schließlich gegen eine Thüringerin durchsetzen konnte.

Martin Exner zog mit sehr guten 555 Kegeln als Dritter der Vorrunde ins Halbfinale ein. Dort hieß sein Kontrahent Mario Lauterlein (Thüringen). Dieses Duell ging klar an den Elsterwerdaer. Nun wartete im Finale kein Geringerer als der Vorjahressieger Jürgen Herrmann (Sachsen). Mit zwei herausragenden Bahnen ließ Martin Exner ihm diesmal jedoch keine Chance und machte den Sieg perfekt.