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Es holpert noch ein Weilchen

Bad Liebenwerda.. Wie lange holpert es noch auf der Ladestraße zwischen Dresdener Straße und Bahnhof? Wahrscheinlich noch zwei Jahre. Dies zumindest erwartet Christine Dielefeld von der Ingenieurgemeinschaft WTU aus Bad Liebenwerda. Karsten Bär

„Bevor an der Ladestraße etwas gemacht werden kann, müssen die Masten an den Gleisanlagen der Deutschen Bahn rückgebaut werden“ , so die WTU-Mitarbeiterin. „Dies wird voraussichtlich 2008 geschehen, so dass ein Baubeginn 2009 erfolgen könnte.“
Bereits ausgeräumt sind dagegen die Schwierigkeiten, die sich aus von der Bahn geforderten Abständen zwischen Gleisen und Straße ergäben hätten. Zunächst war von 14, später von zehn Metern Abstand die Rede. Dieser Abstand wäre nicht realisierbar gewesen, da auf der anderen Straßenseite zum Binnengraben hin ein FFH-Gebiet liegt, so dass nicht in diese Richtung ausgewichen werden kann, erklärte Christine Dielefeld. Inzwischen betrage der geforderte Abstand nur noch zwei Meter, Schutzblanken und Blendschutz sollen zusätzliche Sicherheit bringen.
Im Zuge der Erneuerung der Ladestraße wird die Einmündung auf die Dresdener Straße verändert. Die Ladestraße wird nach rechts abknicken, um im rechten Winkel und in etwa 30 Meter Entfernung vom Bahnübergang auf die Dresdener Straße auftreffen zu können. Aus Richtung Stadt kommend soll eine Linksabbiegerspur entstehen. Die Anbindung an den Zeischaer Weg erfolgt wie bisher.
Dass sich daran künftig etwas ändern könnte, zeigte Bauamtsmitarbeiter Peter Lange auf: Es gebe Planungen für eine private Investitionen in eine Verkaufseinrichtung an der Einmündung Zeischaer Weg. Im Falle der Verwirklichung dieses Vorhabens, müsste der Zeischaer Weg verlegt werden. Diese Möglichkeit sei in den Planungen zur Ladestraßen-Gestaltung jedoch schon einkalkuliert.