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Es grünt: Weitere zehn Projekte sind realisiert

Die Klostergärtnerei Hippert hat in Mühlberg den Eingang in den Klosterbereich mit einer wechselnden Jahresbepflanzung ansehnlicher gestaltet. Noch fehlen der Stadt allerdings die Mittel, um auch die Klostermauer zu sanieren.
Die Klostergärtnerei Hippert hat in Mühlberg den Eingang in den Klosterbereich mit einer wechselnden Jahresbepflanzung ansehnlicher gestaltet. Noch fehlen der Stadt allerdings die Mittel, um auch die Klostermauer zu sanieren. FOTO: Kein Fotograf erkannt!
Der Landkreis Elbe-Elster blüht immer weiter auf: Im Jahr 2015 wurden 15 Projekte realisiert, im zurückliegenden waren es 13 und in diesem Jahr wurden zehn neue Blühinseln geschaffen.

Was die Kreisgärtnergruppe mit Unterstützung der Sparkassenstiftung "Zukunft Elbe-Elster-Land" und der RUNDSCHAU auf die Beine gestellt hat, macht den Landkreis farbenfroher. Jetzt gibt es schon 38 neue Blühpunkte im Kreis. 25 000 Euro hat die Stiftung im Jahr 2017 erneut zur Verfügung gestellt. Das Geld dient den Pflanzaktionen und entsprechendem Marketing. Besonderheit der Aktion: Jedem bewilligten Projekt steht ein Gartenbaubetrieb als Pate fachlich zur Seite.

Inzwischen gibt es elf Projekte, an denen jährliche Ersatzpflanzungen auf Kosten der "Hier wächst was!"-Aktion erfolgen.

Diese Projekte wurden im Jahr 2017 realisiert:

Schlosspark Uebigau. Dort wurden zwei Palmenkübel angeschafft, die am Fuße der Barocktreppen platziert wurden und das attraktive Antlitz des Schlosses weiter aufwerten. Projektpartner ist die Staudengärtnerei Manig in Uebigau.

Eingang Bad Liebenwerda. Das ist einer von zwei Anträgen von Privatpersonen. Am Eingang zur Stadt Bad Liebenwerda in der Dresdner Straße sind auf öffentlicher Fläche ein dekorativer Solitär-Laubbaum und winterharte Gehölze gepflanzt worden. Die Zeischaer Baumschule Graeff sorgte für die fachliche Ausführung.

Hort und Schule Wahrenbrück. Als Abgrenzung zum Sportplatz entstand eine Naschhecke. Die Baumschule Saathainer Mühle ist Projektpartner. Die Staudengärtnerei Manig half beratend bei der Anlage eines Weidendoms.

Blumenampeln für die Berliner Straße in Elsterwerda. Im Jahr 2015 sind die ersten bewilligt worden, nach Fertigstellung der Straße haben nun auch die letzten Laternen blühende Ampeln erhalten. Die Gärtnerei Leske aus Beutersitz bleibt Projektpartner.

Umgestaltung einer Anlage am Vereinsheim Lausitz. Eine Grünfläche wurde deutlich aufgewertet und zum Blühpunkt. Die Baumschule Bormann aus Oschätzchen ist der fachliche Partner.

Stadt Mühlberg. An insgesamt drei prominenten Stellen der Stadt wurden Blühpunkte in Kübeln, Kästen und auf einer Freifläche geschaffen. Die Klostergärtnerei Hippert kümmerte sich um die fachliche Ausführung.

Ampeln für Doberlug. Schrittweise möchte die Stadt Doberlug-Kirchhain an Lichtmasten Blumenampeln installieren. Die "Hier wächst was!"-Aktion unterstützte die Initiative und finanzierte die ersten Ampeln am Marktplatz in Doberlug. Fachlich kümmerte sich die Gärtnerei Winde aus Schönborn darum.

Neue Rabatte in Kolochau. Direkt an der Bundesstraße 87 ist eine Gaststätte abgerissen worden. Die entstandene Freifläche ist auf Wunsch der Gemeinde zum grünenden Kleinod entwickelt worden. Die Gärtnerei Tietze aus Herzberg/Stechau bleibt Pflegepate.

Seminarbrünnlein am Elsterschloss Elsterwerda. Der Förderverein des Elsterschloss-Gymnasiums wollte die in die Jahre gekommene Fläche um das Seminarbrünnlein seitlich des viel besuchten Schlosses wieder deutlich aufwerten. Die Baumschule Saathainer Mühle hat sich mit dem Förderverein um die Realisierung gekümmert.

Spielplatz Bebelstraße in Bad Liebenwerda. Eine Naschhecke als seitliche Begrenzung ist entstanden. Auch darum hat sich die Baumschule Saathainer Mühle gekümmert.

Im Jubiläumsjahr "500 Jahre Reformation" hat die "Hier wächst was!"-Aktion den Schwerpunkt auf die Elbestadt Mühlberg gelegt. Der Klostereingang hat eine Aufwertung erfahren.
Im Jubiläumsjahr "500 Jahre Reformation" hat die "Hier wächst was!"-Aktion den Schwerpunkt auf die Elbestadt Mühlberg gelegt. Der Klostereingang hat eine Aufwertung erfahren. FOTO: Kein Fotograf erkannt!
Die Blumenampeln in der Stadt Elsterwerda gefallen auch Anett. "Hier sieht jetzt alles viel freundlicher aus."
Die Blumenampeln in der Stadt Elsterwerda gefallen auch Anett. "Hier sieht jetzt alles viel freundlicher aus." FOTO: Kein Fotograf erkannt!
FOTO: Kein Fotograf erkannt!
Die Naschhecke an der Schule in Wahrenbrück ist im Frühjahr angelegt worden und ausgezeichnet angewachsen. Wie an vielen Projekten haben die Initiatoren geholfen.
Die Naschhecke an der Schule in Wahrenbrück ist im Frühjahr angelegt worden und ausgezeichnet angewachsen. Wie an vielen Projekten haben die Initiatoren geholfen. FOTO: Kein Fotograf erkannt!
Volkmar Tietze von der Gärtnerei in Herzberg (l.) hat der Ortsdurchfahrt in Kolochau ein attraktives Antlitz verliehen. Ortsbürgermeister Reinhard Claus freut sich.
Volkmar Tietze von der Gärtnerei in Herzberg (l.) hat der Ortsdurchfahrt in Kolochau ein attraktives Antlitz verliehen. Ortsbürgermeister Reinhard Claus freut sich. FOTO: Kein Fotograf erkannt!
Doberlug folgt dem Beispiel Elsterwerdas: Die ersten Blumenampeln sind am Markt aufgehangen worden.
Doberlug folgt dem Beispiel Elsterwerdas: Die ersten Blumenampeln sind am Markt aufgehangen worden. FOTO: Kein Fotograf erkannt!
Vorher: Das Umfeld des Gottesbrünnleins am Elsterschloss in Elsterwerda war nicht mehr ansprechend. Mit "Hier wächst was!" ist es wieder attraktiv gestaltet worden.
Vorher: Das Umfeld des Gottesbrünnleins am Elsterschloss in Elsterwerda war nicht mehr ansprechend. Mit "Hier wächst was!" ist es wieder attraktiv gestaltet worden. FOTO: Kein Fotograf erkannt!
Nachher: "Ich habe bei der Gestaltung der Bepflanzung darauf geachtet, dass das Denkmal hervorgehoben wird", sagt Anke Schenk von der Baumschule Saathainer Mühle.
Nachher: "Ich habe bei der Gestaltung der Bepflanzung darauf geachtet, dass das Denkmal hervorgehoben wird", sagt Anke Schenk von der Baumschule Saathainer Mühle. FOTO: Kein Fotograf erkannt!