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Erst Doppelschlag in der Schlussviertelstunde entschied

Reichenhain.. Auch wenn mit zunehmender Spielzeit ein frischer Wind über den Sportplatz in Reichenhain fegte, hieß es schon, bei den Temperaturen mit den Kräften schonend umzugehen. Und so begannen beide Mannschaften auch etwas verhalten. Erst zwischen der 16. und 18.

Minute hatten Kröbelns Frauen erste gute Möglichkeiten. Zunächst war es ein Hinterhaltsschuss, dann ein Kopfball - zweimal war die insgesamt doch gut haltende Torfrau aus Dahme auf dem Posten.
Dann war es eine Eingabe von rechts, die nur knapp verfehlt wurde. Danach wurde Dahme etwas stärker, optisch leicht überlegen, lief aber wiederholt ins Abseits. Es folgte ein Konter von Kröbeln, Aline Mahn brachte den Ball auf Jana Eisner, die die Abwehr von Dahme hinter sich ließ und überlegt zum 1:0 in der 32. Minute verwandelte.
Auch wenn Kröbeln nun zahlreiche Chancen hatte - mehrfach kreuzten Angreiferinnen frei vor der Torhüterin von Dahme auf, das 2:0 fiel nicht. Und so sah Kröbelns Trainer Bernd Kaube in der erneut mangelhaften Chancenverwertung das größte Manko des Spiels seiner Mannschaft.
Dahme nutzte in der 56. Minute seine Chance und glich zum 1:1 aus. Nun häuften sich die Tormöglichkeiten für Kröbeln. Eigentlich musste die Mannschaft klar führen, aber selbst beste Chancen konnten nicht in Zählbares umgemünzt werden. Langsam begann unserem Kreisvertreter die Zeit davon zu laufen. Doch dann wurde quasi mit einem Doppelschlag das Spiel doch noch gewonnen.
13 Minuten waren noch zu spielen, da war es Alexa Schlegel, die nach einem sehr guten Spielzug den Ball aus etwas spitzem Winkel unhaltbar im Tor von Empor unterbringen konnte. Und gerade mal eine Minute später legte Jana Eisner nach - ihr zweiter Treffer im Spiel entschied endgültig die Partie zum 3:1-Endstand. Am Ende ein hochverdienter Sieg, doch, wenn es in zwei Monaten um Punkte geht, wird man so zahlreiche Chancen nicht haben. (jh)