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Was für ein Auftakt für 2018:
Das Orchester tanzt im Plessaer Kulturhaus

Plessa. Zum großen Eröffnungskonzert des Philharmonischen Orchesters sind Freunde der Klassik am 13. Januar nach der erfolgten Sanierung ins Kulturhaus Plessa eingeladen.

Unter dem Motto „Das Orchester tanzt“ präsentieren der 1. Kapellmeister Alexander Merzyn und die Sopranistin Liudmila Lokaichuk gemeinsam mit dem Orchester des Staatstheaters Cottbus beliebte Orchestertänze, Walzerträume, mitreißende Rhythmen und sängerische Bravourstücke. Der Bogen reicht von Werken des Walzerkönigs Johann Strauß über Peter Tschaikowskis Blumenwalzer bis zum berühmten Valse triste von Jean Sibelius, von einem Slawischen Tanz Dvořáks über einen Ungarischen Tanz von Johannes Brahms, Wagners „Walkürenritt“ bis zum atemberaubenden Säbeltanz von Aram Chatschaturjan. Mit Arien aus der „Fledermaus“, aus „Hoffmanns Erzählungen“ (die halsbrecherische Arie der Olympia) und „Don Pasquale“ zeigt Liudmila Lokaichuk ihr Können.

Die Sopranistin absolvierte von 2006 bis 2011 ein Gesangsstudium am „Mussorgsky“ Konservatorium in Jekaterinburg. Seit 2010 sang die Solistin am Musiktheater Jekaterinburg, seit 2011 am Theater in Tscheljabinsk und 2016 an der Staatsoper Jekaterinburg, ehe sie mit Beginn der Spielzeit 2016/17 fest ins Opernensemble des Staatstheaters Cottbus wechselte.

Alexander Merzyn studierte zunächst Violoncello in Berlin, wo er im Deutschen Symphonie-Orchester sowie beim Rundfunk-Sinfonieorchester spielte. Ab 2009 absolvierte er ein Dirigierstudium in Weimar. Meisterkurse, u.a. bei Herbert Blomstedt, Kurt Masur und Peter Gülke, rundeten seine Ausbildung ab. Seit 2010 ist Alexander Merzyn Stipendiat des Dirigentenforums des Deutschen Musikrats, im selben Jahr gewann er den MDR-Dirigierwettbewerb. Seitdem war er Gastdirigent zahlreicher namhafter Orchester. Seit der Spielzeit 2017/2018 ist Alexander Merzyn 1. Kapellmeister am Staatstheater Cottbus.

Karten für das Konzert gibt es im Schreibwarengeschäft Richter in Plessa und an der Abendkasse.