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| 13:06 Uhr

Europa- und Kommunalwahlen inklusive Kreistag, Stadtverordnetenversammlungen, Ortsbeiräte 2019 in Elbe-Elster
Delf Gerlach wird Bürgermeister in Uebigau-Wahrenbrück

 Delf Gerlach (FDP, r.) ist nach dem vorläufigen amtlichen Wahlergebnis neuer Bürgermeister der Stadt Uebigau-Wahrenbrück. Erst nach Auszählung der Stimmen im letzten Wahlbezirk geht er als Sieger hervor. Bis dahin hat Thomas Lehmann (CDU, l.) geführt.
Delf Gerlach (FDP, r.) ist nach dem vorläufigen amtlichen Wahlergebnis neuer Bürgermeister der Stadt Uebigau-Wahrenbrück. Erst nach Auszählung der Stimmen im letzten Wahlbezirk geht er als Sieger hervor. Bis dahin hat Thomas Lehmann (CDU, l.) geführt. FOTO: LR / Sylvia Kunze
Bad Liebenwerda. Die Europawahl in Elbe-Elster ist ausgezählt, die AfD ist Wahlsieger. Im Kreistag liegt das vorläufige amtliche Endergebnis vor. Die CDU hat vor der AfD gewonnen, die dort auf Platz 2 kommt. Überraschungen gibt es bei den Wahlen zu den Stadtverordnetenversammlungen in Bad Liebenwerda und spannend war es bei der Bürgermeisterwahl in Uebigau-Wahrenbrück. Von Frank Claus, Manfred Feller und Sylvia Kunze

Die neue Bad Liebenwerdaer Stadtverordnetenversammlung: Nach der Auszählung in 21 Stimmbezirken liegt das vorläufige amtliche Endergebnis vor und bestätigt den Trend, der sich bereits in der Wahlnacht abgezeichnet hat. Die Wählergemeinschaft „Stark für die Ortsteile/Stadt“ (WOS) hat mit 18,8 Prozent die meisten Stimmen geholt. Es folgen CDU (18,3), AfD (15,1), Die Linke (14,2), FDP (13,8), SPD (11,6) Einzelbewerber Gogolin (3,8), Grüne/Bündnis 90 (3,2) und die Initiative „Prieschka hat Zukunft“ (1,3). Die Wahlbeteiligung betrug 58,5 Prozent.

Sitzverteilung: Über je drei Sitze verfügen WOS, CDU, Die Linke und die AfD (die allerdings nur zwei Bewerber auf dem Stimmzettel hatte). Je zwei Sitze entfallen auf die SPD und die FDP. Letztere zählt neben der AfD zur Gewinnerin der Wahl, hat die Zahl ihrer Sitze verdoppeln können. Je einen Sitz haben Grüne/Bündnis90 und der Einzelbewerber Gogolin. Beide ziehen erstmals in die SVV ein.

FOTO: LR / Frank Claus

Gewählte Bewerber: CDU - Monika Lehmann (540), Robert Zehmisch (411), Samuel Günther (375): Die Linke - Helmut Andrack (520), Claudia Sieber (383), Hubert Blaas (332); SPD - Doreen Weizsäcker (570), Harald Lax (464);

FDP - Anja Schwinghoff (653) Reiko Mahler (611); AfD - Michael Terne (1042), Andreas Schober (1024); GRÜNE/B 90 - Valentine Siemon (433); Einzelbewerber Rico Gogolin (517); Wählergemeinschaft „Stark für die Ortsteile/Stadt“ - Johannes Berger (704), Jan Fromm (366), Hans-Joachim Harnack (330).

In Bad Liebenwerda gibt es künftig einen Sitz in der Stadtverordnetenversammlung weniger. Die AfD hat drei Sitze errungen, hatte aber nur zwei zugelassene Bewerber auf der Wahlliste. Damit bleibt ein Sitz unbesetzt.

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Die neue Stadtverordnetenversammlung von Elsterwerda: Die CDU ist mit 36,4 Prozent klare Gewinnerin der Wahl. Hier hat sich der umstrittene Schritt, dass Bürgermeisterin Anja Heinrich (CDU) kandidiert hat ohne mit großer Sicherheit das Mandat auch anzunehmen, ausgezahlt. Es folgen AfD (21,5), SPD (14,5), Die Linke (13,7), Bürger für Elsterwerda (BfE) 6,7, Grüne/Bündnis 90 (3,7) und Einzelbewerber Gehre (3,5). Die Wahlbeteiligung betrug 53,3 Prozent.

 Am Wahllokal im Waldstadion Bad Liebenwerda: Benjamin Enders (18, vorn) und Lucius Gröger (16) haben sich die Muster der Wahlzettel mit den darauf stehenden Kandidaten sehr genau angeschaut. "Ich schaue auch auf die Berufe, finde zum Beispiel Sozialpädagogen gut. Sie bewerten meines Erachtens die Zusammenhänge in der Gesellschaft am besten", sagt der 18-Jährige Schüler am Elsterschloss-Gymnasium Elsterwerda, der zudem auch an den Klimademonstrationen teilnimmt. "Ich war am Freitag bei der in Berlin ebenfalls dabei", sagt er und findet es richtig, dass die Jugend sich einmischt...Lucius durfte zwar noch nicht an den Europa-, aber an den Kommunalwahlen zum ersten Mal teilnehmen. Der 16-Jährige Oberschüler glaubt, dass es immer noch eine große Gruppe Desinteressierter in seiner Altersklasse gibt, schätzt aber auch ein, dass es immer mehr werden, die sich für Politik interessieren und ihr Wahlrecht wahrnehmen. Seine Kritik: "Die Kandidaten für die Europawahl haben viel Werbung gemacht, an mehr Informationen über die Bewerber für Kreistag und Stadtverordnetenversammlung zu kommen, war aber nicht einfach."
Am Wahllokal im Waldstadion Bad Liebenwerda: Benjamin Enders (18, vorn) und Lucius Gröger (16) haben sich die Muster der Wahlzettel mit den darauf stehenden Kandidaten sehr genau angeschaut. "Ich schaue auch auf die Berufe, finde zum Beispiel Sozialpädagogen gut. Sie bewerten meines Erachtens die Zusammenhänge in der Gesellschaft am besten", sagt der 18-Jährige Schüler am Elsterschloss-Gymnasium Elsterwerda, der zudem auch an den Klimademonstrationen teilnimmt. "Ich war am Freitag bei der in Berlin ebenfalls dabei", sagt er und findet es richtig, dass die Jugend sich einmischt...Lucius durfte zwar noch nicht an den Europa-, aber an den Kommunalwahlen zum ersten Mal teilnehmen. Der 16-Jährige Oberschüler glaubt, dass es immer noch eine große Gruppe Desinteressierter in seiner Altersklasse gibt, schätzt aber auch ein, dass es immer mehr werden, die sich für Politik interessieren und ihr Wahlrecht wahrnehmen. Seine Kritik: "Die Kandidaten für die Europawahl haben viel Werbung gemacht, an mehr Informationen über die Bewerber für Kreistag und Stadtverordnetenversammlung zu kommen, war aber nicht einfach." FOTO: Frank Claus

Die Sitzverteilung CDU - Anja Heinrich (2091 Stimmen), Stephan Creuzburg (311), Patrick Weser (279), Siegfried Deutschmann (242), Sigrid Hilse (110), Hubert Hanus (98); AfD - Helfried Ehrling (1114), Volker Nothing (298), Andreas Kerstan (261), Jörg Haufe (258); SPD - Klaus Richter (337), Helmut Richter (289), Steffen Kunitz (247); Die Linke - Bernd Raum (506), Jens Lippitsch (304); Bürger für Elsterwerda - Andreas Franke (166), Bündnis 90/Die Grünen - Kerstin Schenkel (310), Einzelbewerber Thomas Gehre (371).

Da anzunehmen ist, das Elsterwerdas Bürgermeisterin Anja Heinrich ihr Mandat nicht annimmt, würde für sie Alfred Janko (96 Stimmen) nachrücken.

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Die neue Stadtverordnetenversammlung in Uebigau-Wahrenbrück: Das vorläufige Ergebnis sieht so aus: CDU 29,96 Prozent, Linke 12,33, WG LUN 17,52, FDP 24,01, WG Elster-Röderland 8,29, LAW 7,89.

Sitzverteilung: Nach der Hochrechnung ergibt sich in Uebigau-Wahrenbrück folgende Sitzverteilung: CDU 5 Sitze (Thomas Lehmann, Olaf Lehmann, Henryk Eckhard, Annerose Krüger-Hessler, Günter Lehmann), Linke 2 (Dittgard Hapich, Silke Linke), WG LUN 3 (Daniela Dorn, Kornelia Pösch, Thomas van Riesen), FDP 4 (Delf Gerlach, Toni Edler, Heiko Kretschmer, Michael Schiffner), WG Elster-Röderland 2 (Marco Hollmig, Olaf Keilhauer), LAW 2 (Hans Ulrich Nink, Mario Schönitz).

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Die neue Stadtverordnetenversammlung in Mühlberg: Das vorläufige Endergebnis sieht so aus: CDU 20,1 Prozent, Wirtschaftsraum Mühlberg 39,5, WG Koßdorf 14,5, Für Altenau 10,1, Bürgerbund für Fichtenberg 9,3, Einzelbewerber Dieter Jähnichen 6,4. Die Sitzverteilung: Auf den Wirtschaftsraum Mühlberg entfallen sechs Sitze, die CDU erhält drei, je zwei erhalten Für Altenau, WG Koßdorf und Bürgerbund Fichtenberg. Ein Sitz erhält der Einzelbewerber Dieter Jähnichen.

Diese Bewerber sind gewählt: CDU: Günter Jahn (255 Stimmen), Götz Heischmann (231) und Jens Besser (226). Für den Wirtschaftsraum Mühlberg ziehen ins Parlament: Christoph Nawroth (1121 Stimmen), Mathias Mülle (229), Harald Pohle (223), Marko Hoppe (170), Kathrin Degen (168) und Sirko Marth (125). Die Wählergemeinschaft Koßdorf vertreten Christin Jama (368 Stimmen) und Christian Ulke (279). Für die Wählergruppe „Für Altenau“ sitzen Jörg Fabian (324 Stimmen) und Mathias Diecke (79) am Parlamentstisch. Den Bürgerbund für Fichtenberg vertreten Dennis Gallus (217 Stimmen) und Eckhard Frenzel (166). Als Einzelbewerber zieht Dieter Jähnichen (348 Stimmen) aus Brottewitz ein.

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Die Ortsbeiräte im Stadtgebiet Bad Liebenwerda setzen sich künftig so zusammen:

Burxdorf: Frank Niesar (76 Stimmen), Frithjof Ringel (49),Sarah Ringel (29);

Dobra: Gudrun Heide (283 Stimmen), Manfred Pietzsch (162), Rocco Teinze (80);

Kosilenzien: Siegmar Dietrich (194 Stimmen), Thomas Linge (117), Björn Bölke (45);

Kröbeln: Birgit Russau (302 Stimmen), Siegfried Scheibe (218), Bärbel Beßler (179);

Langenrieth: Jan Fromm (95 Stimmen), Maria Papendorf (53), Petra Cietzki (46);

Lausitz: Karsten Heide (181 Stimmen), Thomas Braune (150), Jens Lehmann (103);

Maasdorf: Olaf Schwinghoff (280 Stimmen), Eberhard Heise (216), Eckhard Lehmann (213);

Möglenz: Dieter Uwe Kohlhoff (205 Stimmen), Hagen Hentschel (173); Roland Jost (145);

Neuburxdorf: Hans-Joachim Harnack (268 Stimmen), Bettina Zukunft (134), Marlies Edlich (71);

Oschätzchen: Oliver Schneider (221 Stimmen), Katja Richter (81), Mathias Wanitschka (66);

Prieschka: Sandro Lindner (216 Stimmen), Björn Küster (196), Janin Weser (52);

Thalberg: Eberhard Gessner (223 Stimmen), Dietmar Herzog (122);

Theisa: Robby Geßner (313 Stimmen), Elke Greger (155), Uwe Reidis (133);

Zeischa: Bernd Richter (288 Stimmen), Susann Heyde (198), Steffi Schuster (160).

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Das vorläufige amtliche Endergebnis für den Kreistag Elbe-Elster liegt vor. 224 von 224 Wahlbezirken sind ausgezählt. Auch hier werden die etablierten Parteien abgestraft. Die CDU (25,0 Prozent) ist Gewinner der Wahl, büßt aber im Vergleich zur Wahl 2014 gleichzeitig auch die meisten Stimmen (minus 10,1 Prozent) ein. Das Ergebnis der Europawahl spiegelt sich auch im Kreistag wieder. Die AfD ist die eigentliche Gewinnerin und wird mit 17,3 Prozent zweitstärkste Kraft (plus 14,8). Es folgen SPD (12,4 - minus 4,2), Die Linke (10,2 - minus 6,4), LUN (8,7 - minus 2,6), BVB/Freie Wähler (4,7 - minus 1,4) und FDP (3,4 - minus 0,7).

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Stand 22.55 Uhr: Kreistagswahl - 210 von 224 Wahlbezirken sind ausgezählt. Die CDU (24,9 Prozent) bleibt nach jetzigem Stand Gewinner der Wahl, büßt aber im Vergleich zur Wahl 2014 gleichzeitig auch die meisten Stimmen (minus 10,3 Prozent) ein. Das Ergebnis der Europawahl spiegelt sich auch im Kreistag wieder. Die AfD wird mit 17,4 Prozent zweitstärkste Kraft (plus 15,0). Es folgen SPD (12,4 - minus 4,2), Die Linke (10,1 - minus 6,6), LUN (9,1 - minus 2,2), BVB/Freie Wähler (4,6 - minus 1,5).

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Stand 22.30 Uhr: Bürgermeisterwahl Uebigau-Wahrenbrück Wie spannend, die Auszählung im letzten Wahllokal hat es entschieden. Das Ergebnis steht fest! Delf Gerlach (FDP) wird laut vorläufigem Endergebnis Andreas Claus (parteilos) im August als Bürgermeister der Stadt Uebigau-Wahrenbrück ablösen. Er vereint 54,45 Prozent der abgegebenen Wählerstimmen auf sich. Thomas Lehmann (CDU) kommt auf 45,55 Prozent. Eine Überraschung, denn Lehmann hat bei der Auszählung die ganze Zeit geführt. Auch bei 18 von 19 Wahllokalen lag er noch knapp vorn. Erst die Meldung vom letzten Wahllokal, die Wasserwanderraststation in Uebigau, kippte das bisherige Ergebnis und machte Gerlach zum Gewinner des Bürgermeisterduells in Uebigau-Wahrenbrück. Andreas Claus ist aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr angetreten.

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Stand 22.20 Uhr: In Uebigau-Wahrenbrück kommt es zu einem Kopf-an-Kopf-Rennen um den Bürgermeisterstuhl. 17 von 19 Wahlbezirke sind ausgezählt. Thomas Lehmann (CDU) liegt mit 50,59 Prozent ganz knapp vor Delf Gerlach (FDP) mit 49,41 Prozent.

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Stand 22 Uhr: Die Europawahl 2019 ist in Elbe-Elster in allen 224 Wahlbezirken ausgezählt. Die meisten der abgegebenen Stimmen hat die AfD (24,7 Prozent) erhalten. Es folgen die CDU (22,6), die SPD (15,8), Grüne/B90 (6,1) und die FDP (4,6).Das Votum der Wählerinnen und Wähler in Elbe-Elster fällt in den einzelnen Orten beziehungsweise Wahlbezirken sehr unterschiedlich aus. Hier jeweils Höchst- und Tiefstwerte:

SPD: Naundorf 33,0 Prozent, Jagsal 32,8, Kahla 5,1, Pießig 3,3.

CDU: Löhsten 49,2, Münchhausen-Ossak 40,4, Großkrausnick 10,5, Wildgrube 10,1.

Linke: Arnsnesta 24,7, Osteroda 19,8, Göllnitz 2,5, Babben 1,9. Keine Stimmen in Möllendorf und Kleinbahren.

AfD: Thalberg 43,8, Hirschfeld 43,4, Borken 9,7, Malitschkendorf 8,0.

Grüne/B90: Wildenau 14,1, Betten 13,1, Beutersitz 1,0, Oschätzchen 1,0. Keine Stimmen in Gruhno und Gahro.

NPD: Altenau 8,0, Beutersitz 5,2, Elsterwerda (BW) 0,2. In zahlreichen Orten keine Stimme.

FDP: Uebigau (Wahllokal Wasserwanderstation) 15,8, Uebigau (ehemalige Grundschule) 14,7, Altenau 0,9, Dreska 0,6. Keine Stimmen in Wehrhain, Münchhausen-Ossak und Würdenhain.

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Stand 21.15 Uhr: In der Europawahl sind im Landkreis Elbe-Elster 223 von 224 Wahlbezirken ausgezählt. In einem Wahllokal im Amt Schlieben soll es Probleme geben. Genaueres war von der Pressestelle des Landkreises nicht zu erfahren. Die Ergebnisse haben sich verfestigt: Die AfD gewinnt die Europawahl in EE mit 24,7 Prozent der abgegebenen Stimmen. Es folgen CDU (22,5), SPD (15,8), Die Linke (10,3) und die Grünen (6,1).

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Bürgermeisterwahl Uebigau-Wahrenbrück: Im Stadtgebiet hat man in Beutersitz, Kauxdorf, Saxdorf und Zinsdorf schon die Kreistagswahl gezählt und hat auch schon die Stimmen für den hauptamtlichen Bürgermeister ausgezählt. Aktuell liegt Thomas Lehmann mit 56,62 Prozent vor Delf Gerlach mit 43,38 Prozent.

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Stand 20.42 Uhr: Die ersten Ergebnisse der Kreistagswahl Elbe-Elster zeigen einen ersten Trend. In Elbe-Elster sind 94 von 224 Wahlkreisen ausgezählt. Die CDU führt mit 22,4 Prozent, hat aber bislang im Vergleich zu 2014 die meisten Stimmen eingebüßt, nämlich minus 12,7 Prozent. Und der Trend der Europawahl schlägt auch bis auf den Kreis durch. Die AfD hat mit 17,7 Prozent der abgegebenen Stimmen die meisten Zuwächse - im Vergleich zu 2014 um 15,3 Prozent.

Auch in der Kreistagswahl sind die etablierten Parteien die Wahlverlierer. Neben der CDU verlieren auch die SPD (10,2 aktuell; minus 6,4), Die Linke (9,0; minus 7,7), FDP (3,2; minus 0,9). Die LUN legt um 2,2 auf momentan 13,5 Prozent zu. Auch BVB/Freiwähler verlieren minus1,1 Prozent, jetzt 5,0.

Die Wahlbeteiligung beträgt 57,7 Prozent - im Jahr 2014 waren es 50,7 Prozent.

In Bad Liebenwerda sind in der Kreistagswahl bereits 15 von 20 Wahlbezirken ausgezählt. Dort führt die AfD mit 18,4% vor der CDU (16,9), Linke (15,0), UWG (14,3), LUN (11,6), SPD (9), FDP (8,5) und NPD (1,5).

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Stand 20.30 Uhr: In Bad Liebenwerda und Elsterwerda liegt das vorläufige Endergebnis der Europawahlen vor. In Bad Liebenwerda erzielt die AfD mit 26,6 Prozent die meisten Stimmen, gefolgt von CDU (20,4), SPD (14,7), Die Linke (10,7), der FDP (6,2) und den Grünen (6).

In Elsterwerda überholt die AfD mit 27,7 Prozent die CDU (23,1) am Ende doch noch deutlich. Es folgen SPD (13,1), Die Linke (11,3), Grüne (5,5) und FDP (3,5).

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Stand 20.15 Uhr: In Elbe-Elster liegen in der Europawahl die Ergebnisse aus 218 von 224 Wahlbezirken vor. Das Ergebnis bestätigt die Zahlen von 19.30 Uhr. Die AfD erreicht 25,1 Prozent, das sind 17,9 Prozent Zuwachs zur Europawahl 2014.

Wahlverlierer sind die etablierten Parteien. Die CDU (22,5) büßt 10,7 Prozent ein. Die SPD kommt auf 15,7 Prozent und verliert 7,4 Prozent im Vergleich zu 2014. Die Linke kommt auf 10,2 und verliert 6,9 Prozent. Zu den Gewinnern zählen die Grünen, die ihr Ergebnis verdoppeln - von drei Prozent im Jahr 2014 auf jetzt sechs Prozent.

Die Wahlbeteiligung in Elbe-Elster ist mit 56,9 Prozent höher als 2014, wo 50,8 Prozent der Wahlberechtigten von ihrem Wahlrecht Gebrauch machten.

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19.30 Uhr: Der Trend in Südbrandenburg sieht bei der Europawahl in allen Kreisen ähnlich aus. Die AfD ist Wahlsieger. Stand 19.30 Uhr hat die Partei 25% in Elbe-Elster erreicht. In Spree-Neiße (33%) und Oberspreewald-Lausitz (27%) hat sie noch stärker abgeräumt. Der Trend zeigt sich auch in den Städten. In Bad Liebenwerda kommt die Partei bei der Europawahl nach Auszählung in 17 von 20 Wahllokalen auf 28,4 Prozent. CDU (21), SPD (14), Linke (9,8), FDP (5,8) und Grüne (5,1) folgen.

In Elsterwerda liegt die CDU nach Auszählung in fünf von acht Wahllokalen knapp vorn. Die CDU kommt auf 25,7 Prozent, die AfD auf 24,6. Die SPD erzielt dort 12,5 und Die Linke 11,3 Prozent der Stimmen.