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| 01:02 Uhr

Erdkabel für Windkraftanlagen soll verlegt werden

Röderland.. Wie kommt der Elektrostrom aus den Windkraftanlagen auf der Fläche des Windeignungsgebiet 46, das sich über die Gemarkungen von Röderland und Elsterwerda erstreckt, zum Endverbraucher? Darüber müssen in ihrer nächsten Sitzung die Gemeindevertreter von Röderland

befinden. Konkret geht es dabei um die Eintragung einer so genannten Grunddienstbarkeit.
In der Beratung des Haupt- und Finanzausschusses am Mittwoch erläuterte Bauamts chef Günter Heller das geplante Vorhaben des Windkraftbetreibers UKA Meißen. Dieser will nämlich ein 20-KV-Erdkabel zum Umspannwerk nach Gröditz verlegen.
Allein auf der Röderland-Gemarkung wird es eine Länge von rund 2500 Metern haben. Beginnend an der Gemarkungsgrenze verläuft es zunächst unter fünf private Flächen, unterquert dann die Ortsverbindungsstraße zwischen Prösen und Stolzenhain und soll dann unter weitere acht private Flächen geführt werden. Der weitere Verlauf erstreckt sich über einen gemeindeeigenen landwirtschaftlichen Weg. Dann muss ein unausgebauter Feldweg zwischen Stolzenhain und Prösen unterquert werden. Es folgt eine weitere Privatfläche und danach soll das Kabel unter den Feldweg von Prösen Eichbusch in Richtung Saathainer Weg verlegt werden von wo es dann aufs sächsische Territorium in Richtung Gröditz geht.
Insgesamt sollen an dieses Elektrokabel acht Windkraftanlagen angeschlossen werden - je vier auf den Gemarkungen von Röderland und Elsterwerda. (fh)