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| 13:06 Uhr

Bergbau-Geschichte
Entlang der Grubenkante

Das Kraftwerk Plessa aus der Vogelperspektive.  Archivfoto: fc
Das Kraftwerk Plessa aus der Vogelperspektive. Archivfoto: fc FOTO: Frank Claus
Wanderung zum Jahresauftakt in Plessa

Am Sonntag, 7. Januar, startet um 10 Uhr am Erlebnis- Kraftwerk Plessa eine geführte bergbauhistorische Wanderung. Die Tour führt durch die inzwischen wieder waldreiche Landschaft im Norden des Ortes. Die erste Braunkohle wurde auch in unserer Region Untertage abgebaut. Es folgte der offene Tagebau in dem in Plessa ab 1924 die Erste Abraumförderbrücke der Welt zum Einsatz kam. Spuren beider Abbauweisen lassen sich unter sachkundiger Führung entdecken. Vorbei an wichtigen Gebäuden der Bergbauära geht es über alte Gleis- und Wegetrassen zum sogenannten „Restschlauch“ der Grube Agnes. Hier endete am 1. Dezember 1959 die Geschichte der Ersten Abraumförderbrücke der Welt, als diese gesprengt wurde.

Die Wanderung dauert etwa drei Stunden. Teilnehmer werden gebeten, auf wetterfeste Kleidung und festes Schuhwerk zu achten sowie bei Bedarf Wanderstöcke mitzubringen. Anmeldungen und Informationen zur Wanderung unter Telefon 03533 81 98 25.

Als die Erste Abraumförderbrücke der Welt in Plessa in Betrieb ging, wurde die Grube Agnes als die Innovativste ihrer Zeit im Lausitzer Revier bezeichnet. Das wiederum sorgte dafür, dass der Energieverband Gröba „sein“ Großkraftwerk Mitteldeutschland in Plessa platzierte. Im heutigen Erlebnis-Kraftwerk Plessa lässt sich diese Geschichte eindrucksvoll nachvollziehen. Interessenten, die das Kraftwerk im Anschluss an die Wanderung besichtigen möchten, sollten sich beim Besucherdienst des Kraftwerks unter Tel. 0152 52 67 73 21 oder der E-Mail-Adresse besucherdienst@erlebnis-kraftwerk-plessa.de anmelden.

(pm/leh)