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Elsterwerdas größtes Pflegeheim feiert Geburtstag

Pro-Civitate-Einrichtungsleiter Ronny Kuhn und die Assistentin der Heimleitung, Monika Kaiser.
Pro-Civitate-Einrichtungsleiter Ronny Kuhn und die Assistentin der Heimleitung, Monika Kaiser. FOTO: fc
Elsterwerda. Das Elsterwerdaer Seniorenzentrum ist nicht nur eine der größten Pflegeeinrichtungen im Landkreis. Es wurde nach der Wende umfangreich saniert und ist noch immer voll ausgelastet. In diesem Jahr feiert es 30. Geburtstag. Frank Claus

219 Pflege- und 83 Feierabendheimplätze hatte es in der kreisgeleiteten Einrichtung 1985 gegeben. Aus dem DDR-Staatshaushalt flossen damals 20 Millionen Mark in den Neubau. Direkt nach der Wende ging das Haus in die private Trägerschaft über.

Die Pro Civitate Pflege und Betreuung gGmbH betreibt 20 Pflegeeinrichtungen vor allem in Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen. In der Region befinden sich das Seniorenzentrum in Elsterwerda, die Wohnstätte in Prieschka und eine im Jahr 2012 fertiggestellte Einrichtung für Demenzkranke in Plessa in Trägerschaft des Unternehmens.

Ronny Kuhn (35) ist seit April des vergangenen Jahres Hausleiter in Elsterwerda, als Assistentin der Heimleitung fungiert seit Oktober Monika Kaiser (55).

Das Haus, das am 13. August seinen 30. Geburtstag feiert, ist vor allem in den Jahren zwischen 2002 und 2006 umfangreich für etwa 8,5 Millionen Euro saniert worden. Seitdem bietet es 116 Plätze, darunter 114 vollstationäre und zwei Kurzzeitplätze an. Im altersgerechten Wohnen gibt es weitere 36 Ein- und Zwei-Zimmer-Wohnungen. Auch dort sind gegenwärtig nur zwei Wohnungen frei.

Komplett umsorgt, ohne eingeengt zu sein, das möchte Ronny Kuhn mit seinen 70 Mitarbeitern den Bewohnern bieten. "So viel Individualität wie möglich", sagt der Hausleiter und verweist auf die Gestaltungsmöglichkeiten mit privaten Möbeln in den Zimmern, auf die ebenso eingerichteten Aufenthaltsbereiche für die gemeinsame Esseneinnahme und die Freizeitgestaltung sowie die großzügigen Außenbereiche. Angehörige könnten zu jeder Zeit empfangen werden, selbst Haustiere sind nach Absprache erlaubt. "Immer wieder investieren wir in Hilfsmittel, um Bewohnern und Mitarbeitern angenehme Bedingungen zu ermöglichen", sagt Ronny Kuhn. Gerade erst seien neue, höhenverstellbare Niedrigbetten angeschafft worden. Sie sollen Verletzungen verhindern.