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| 02:49 Uhr

Elsterwerdas Agreda-Messekonzept geht nicht mehr auf

Ein Rösti und ein Probierschälchen Kartoffelsalat – einen kleinen Hauch von "Grüner Woche" gab es beim Messerundgang am Stand der Hirschfelder Friweika-Niederlassung. Das Unternehmen produziert Kartoffel-Variationen für Hausfrauen, Gastronomie und Großküchen.
Ein Rösti und ein Probierschälchen Kartoffelsalat – einen kleinen Hauch von "Grüner Woche" gab es beim Messerundgang am Stand der Hirschfelder Friweika-Niederlassung. Das Unternehmen produziert Kartoffel-Variationen für Hausfrauen, Gastronomie und Großküchen. FOTO: Frank Claus
Elsterwerda. Obwohl er sich und den Machern selber Mut zusprechen wollte: Es klang wie Abgesang, was Bürgermeister Dieter Herrchen da zur Eröffnung der Landwirtschafts- und Verbrauchermesse Agreda in Elsterwerda am gestrigen Freitag sagte. Und es spiegelt wieder, was im Zelt und auf Ausstellungsflächen zu sehen ist – nämlich deutlich weniger als zu Glanzzeiten der Messe. Frank Claus

Dieter Herrchen sah die Ursachen in Terminüberschneidungen, einer für Landwirte immer noch arbeitsreichen Zeit und einem Messebeginn am Freitag, der längst nicht günstig sei. Dass die Schau einst mit Sachsen gemeinsam organisiert wurde, davon war gar keine Rede mehr. "Der grüne Kuss" heißt sie in Anlehnung an das Motto der Landesausstellung "Wo Preußen Sachsen küsst", doch zum Verlieben gibt es so viele Möglichkeiten nicht. Und dennoch: Die Messe gibt es in zwei Jahren wieder - dann aber mit verändertem Konzept. Trotzdem dürfte die Messe heute gut besucht werden - allein schon, weil schräg gegenüber auch Ausbildungsmesse ist.