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Elsterwerdaer Stadtpark wird Freilandgeschichtspfad

Vor-Ort-Termin im Elsterwerdaer Stadtpark.
Vor-Ort-Termin im Elsterwerdaer Stadtpark. FOTO: Privat
Elsterwerda. Die Elsterwerdaer Landtagsabgeordnete Anja Heinrich (CDU) initiiert eine neue Konzeption des Elsterwerdaer Stadtparks zu einem Freilandgeschichtspfad. "Seit Jahren engagiert sich der Heimatverein Elsterwerda & Umgebung mit dem Kreisverband Deutscher Kriegsgräberfürsorge Elbe-Elster für die geschichtlichen Zeugnisse der Stadt, insbesondere Stätten des Erinnerns und Gedenkens. red/ru

In Elsterwerda hat seit Mitte des 19. Jahrhunderts jede Generation ein Denkmal oder ein Ehrenmal als Zeichen ihrer Referenz an einen historischen Moment hinterlassen", sagt sie. Die Neugestaltung des Stadtparkes müsse von einem klugen Gestaltungswillen und der Einbeziehung der Stadt Elsterwerda und ihrer Abgeordneten, Bürgern und Vereinen geprägt sein, so Anja Heinrich. Sie hat einen Vor-Ort-Termin mit dem Landesgeschäftsführer Oliver Breithaupt vom Landesverband Deutscher Kriegsgräberfürsorge, Vertretern des Kreisverbandes der Deutschen Kriegsgräberfürsorge Elbe-Elster und des Heimatvereins initiiert. Ziel ist es, in Ermangelung eines städtischen Museums alle Denkmäler, Gedenkstätten, Grablagen, Büsten und Gedenksteine in Elsterwerda als Freilandgeschichtspfad in einen gemeinsamen Kontext zur Entwicklung der Stadt zu setzen. "Anhand von Tafeln sollen Besucher, Schüler oder Einwohner an den jeweiligen Pfadstellen etwas zur Geschichte der Stadt und ihrer Einwohner erfahren. Keines der bestehenden Denkmäler oder keine der Gedenkstätten ist dabei erlässlich. Die Umsetzung muss 2018 gemeinschaftlich erfolgen und unabhängig von politischen Ideologien gestaltet werden", sagt Anja Heinrich.

"Zur Konzeption gehört auch, den Spielplatzbereich von den Grablagen durch eine Begrünung schützend zu gestalten, um ihn als einladenden Raum zu repräsentieren", sagt sie. Dabei ist jede Unterstützung willkommen.