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Elsterwerda kann sich aus finanzieller Klemme befreien

Elsterwerda. Mehr Gewerbesteuer, höhere Erträge aus Einkommens- und Umsatzsteuer, gestiegene allgemeine Schlüsselzuweisungen vom Land und geringere Abschreibungsaufwendungen – das alles kommt einem Segen für die Stadt gleich. Damit nicht genug: Dass Elsterwerda dazu noch eine reduzierte Kreisumlage zahlen muss und bislang fest zementierte Rücklagen im Rahmen des Schuldenmanagementfonds aus den Büchern bekommt, macht die Stadt handlungsfähig. Frank Claus

Zumindest für 2017 und 2018, wie der erstmals wieder erreichte Haushaltsüberschuss aufzeigt. Die Abgeordneten beraten über den Doppelhaushalt am Montag, 9. Oktober, erstmals im Bauausschuss ab 18 Uhr im Rathaus. Und noch in einem zweiten Punkt obliegt es ihnen, über die Zukunft zu entscheiden - nämlich die des Miniaturenparkes. Im Jahr 2019 endet die Fördermittelbindungsfrist. Investieren anstelle Innehalten - nach diesem Konzept will die Verwaltung verfahren und damit im Grunde genommen nichts anderes machen, als das umsetzen, was schon bei der Planung des Parks geplant war: hohe Aufenthalts- und Servicequalität. Etwa 253 000 Euro sollen bei 75-prozentiger Förderung investiert werden.