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Elsterwerda hat den ersten "Schwarzhandel” im Land

Weg vom Ramsch-Image – black.de setzt auf Warenvielfalt, ansprechende Präsentation und moderne Kassensysteme.
Weg vom Ramsch-Image – black.de setzt auf Warenvielfalt, ansprechende Präsentation und moderne Kassensysteme. FOTO: Frank Claus
Elsterwerda. Schwarzhandel bleibt für Käufer ohne Folgen, so wirbt der neue Markt black.de im Elsterwerdaer Gewerbegebiet Ost. Im einstigen AWG-Modecenter hat der Markt gestern eröffnet. Frank Claus

Zwar ohne den großen Riesenansturm gleich nach der Eröffnung, dafür aber den ganzen Tag über mit dauerhaft gutem Kundenzustrom. black.de ist der erste Markt der Kette, die in Dortmund (NRW) ihren Stammsitz hat, in Brandenburg - und erst der zweite im Osten Deutschlands.

Black.de ist kein Schwarzunternehmen, sondern nutzt den "Schwarzhandel" in Anspielung auf die Farbgebung natürlich zu Marketingzwecken. Die Wurzeln liegen in der Tedi-Kette. Nur das Konzept ist völlig anders, versichert Gebietsleiterin Carmen Lottra. "Wühltische und Ramsch-Atmosphäre gibt es bei uns nicht, wir setzen auf hochwertige Warenpräsentation und ein modernes Kassensystem, das einem Großmarkt in nichts nachsteht", sagt sie.

Inzwischen sei black.de auch ein selbstständiges Unternehmen. Zwischen 25 bis 30 Mitarbeiter werden nach Aussage der Gebietsleiterin in Elsterwerda beschäftigt.